Auf halber Strecke zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke

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Gelaufen und Gefunden

Über 3 km konnte ich heute walken – ohne Schmerzen im Rücken und gemeinsam mit Mann und Hunden. Es war so schön, nach vier Jahren wieder gemeinsam Sport. Ich freu mich einfach……

Seit ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, zickt die kleinste der Nähte rum, immer wieder leicht rot und eitrig belegt. Alle anderen Nähte fein zu, aber diese kleine Stelle heilte einfach nicht. Schon gestern nach dem Schwimmen fiel mir etwas schwarzes am Rand der Wunde auf, heute vorm Duschen mal dran rumgeprökelt und es kam eine vergessene Fadenschlinge zum Vorschein….aufgeschnitten und rausgezogen, danach desinfiziert….jetzt hoffe ich einfachmal das es damit endlich erledigt ist……

Grenzen

Seit ein paar Tagen zeigt mir mein Magen Grenzen auf – er erfüllt wirklich seinen Zweck…..
Ich habe derzeit immer wieder Hunger/ Appetit, genau kann ich es gar nicht sagen. Ich denke, es ist die Kombination von der Umstellung des Körpers und der eigentlich bevorstehenden Periode.
Respektiere ich die Grenzen nicht, geht es Retoure oder ich habe fieses Magendrücken – halte ich die Grenzen ein, ist alles gut und ich vertrage alles. Das Problem ist eben im Kopf, der nicht operiert ist.
Seit gestern mache ich Sport…. Es war so toll, zum ersten Mal wieder walken ohne Schmerzen. Nächste Woche kann ich wieder schwimmen gehen, die Narben sind nach Arnica und Belladonna Globulis sichtlich abgeheilt, hätte ich schon direkt ab OP nehmen sollen, dann wäre schon alles vergessen.
Allein meine Verdauung hinkt derzeit hinterher, ich versuche nun mehr Ballaststoffe einzubauen, ist aber noch schwierig. Aber Quark mit geschrotetem Leinsamen müsste gehen….

Lebensentdeckung

Derzeit habe ich ganz viele Entdeckungen, was wieder möglich ist in Zukunft – und diesmal sind es keine Träume oder Vielleichts, sondern schon fast Tatsachen:

– gestern bei Freunden konnte ich wieder gut am Tisch mit der Eckbank im Erker sitzen ( sehr auf unsere Freunde zugeschnitten)
– ich werde bald wieder in unsere Badewanne passen …..mir war gar nicht bewusst, wie sehr ich ein schönes Bad vermisst habe
– Einfach Schuhe kaufen, sie passen zunehmend besser
– Schlafen im Wasserbett ist kein Problem mehr, ich schlafe wieder wie ein Baby
– ich kann wieder im Saunaruheraum schlafen….ich schnarche nicht mehr
– der Hamburg Stadtbummel rückt immer mehr in den Bereich des möglichen
– auch der Verzicht auf das ständige Tragen der Kompressionsstrümpfe wird immer wahrscheinlich er

All diese Gedanken und noch viel mehr treiben mir im Moment oft die Tränen in die Augen, ich fange wieder an zu leben…….

Woche 2 nach OP

In den letzten Tagen stand das Gewicht auf einer Stelle, ich denke mein Körper meint gerade ein bisschen in den Hungermodus zu gehen…..aber ich denke ich komm da bald wieder raus.
Seit heute Esstisch gut gekaut/breiig, und es bekommt mir gut – heute zum ersten mal gedämpften Fisch Und Gemüse…..

Im Moment sind meine Gedanken immer noch zu sehr beim Essen…..gar nicht so einfach alles unter einen Hut zu bekommen, Essen und Trinken zu trennen.

Isch hab Kreislauf

Boah, mein Kreislauf läuft heute absolut eckig…..nur eben Kind von der Schule abgeholt und zu Aldi gefahren, Kühlschrank auffüllen…..schon im Laden merkte ich wie es mir wieder so komisch wurde….also jetzt ist Schluss für heute, ich verbring den restlichen Tag mal gaaaaanz ruhig und lege die Beine hoch…..

Sättigungsgefühl

Wahnsinn – ich hab mein Sättigungsgefühl entdeckt!
Es ist richtig dieses Drücken im Magen, es signalisiert deutlich „HÖR AUF! SOFORT!!!“ Ich find das richtig gut!
Gestern endlich Zuhause, brach auch direkt und sofort der Alltag auf mich ein…. Ich kann mich nicht auf die Couch schmeißen und ausruhen, wenn es um mich drumherum genug Arbeit gibt- also hab ich mich nach einer Verschaufpause an den Haushalt gewagt. Wirklich nur das Alltägliche…..aber ich habe langsam gemacht!
Meinem Kreislauf hat aber die Dusche zum Schluss überhaupt nicht gefallen er ging in die Knie 😦 Nach kurzer Zeit mit Beinehoch ging es langsam wieder….Heute werde ich es ruhiger angehen lassen…

Ab nach Hause

Heute geht es endlich nach Hause. Mir geht es sehr gut, einzig die Naht mitten auf dem Bauch zwickt….aber ich fühl mich sehr wohl – die Waage zeigt ein Minus von 7 kg -ich freu mich sooo.

In den letzten beiden Tagen ist nicht mehr viel passiert, langsamer ….sehr langsamer Kostaufbau- und alles bisher vertragen. Es fällt mir noch schwer das Sättigungsgefühl zu erkennen, aber ich denke im Laufe der Zeit wird auch das besser.

Gestern kam dann eine neue Bettnachbarin aufs Zimmer, die auch einen Schlauchmagen erhält. Da konnte man sich sofort austauschen und quatschen, wir haben viel gelacht. Da sie in meiner Nähe eine Selbsthilfegruppe gegründet hat, werden wir uns vielleicht nochmal treffen.

Nach Op

Der Freitag begann dann mit aufstehen und endlich wurde auch der Blasenkatheder entfernt. Ziemlich schnell war das Schluckröntgen angesagt. Das Zeug schmeckte einfach widerlich, aber ich bin dicht.
Daher gab es dann nach der Visite endlich etwas Tee….schlückchenweise! Ist mir aber sehr gut bekommen.
Auch mit meinem Besuch konnte ich schon für eine halbe Stunde in die Cafeteria gehen, natürlich habe ich dort nichts gegessen oder getrunken. Nur mit meinem Papa drüber nachgedacht, was mit dem entnommenen Magen passiert – er dafür das daraus eine Handtasche wird, mein Vorschlag war ein Fussball – meine Mum fand uns ekelig……
Abends war ich ganz schön ko, aber in der Nacht konnte ich nur wenig schlafen, da mich mein Rücken so ganz ohne Schmerzmittel zunehmend schmerzte. Für meinen Bauch brauchte ich da schon nix mehr. Das Liegen war eine Qual, bin ja eigentlich ein Bauchschläfer und konnte nur für ein paar Minuten auf der Seite liegen, auch das Bett verstellen brachte nicht viel.

Samstag = Wochenende – trotzdem bekam ich meinen Arzt zu sehen, er war weiterhin zufrieden mit meinem Heilungsverlauf und begeistert, das ich schon so fit bin.
Also gab er auch die Order die Drainage zu ziehen, wurde auch sehr schnell und vollkommen schmerzfrei durch eine Schwester erledigt. Damit stand dann auch dem vollständigem Duschen am nächsten Tag nix mehr im Wege……

Der Sonntag begann wie der Samstag, nur wenig geschlafen und ziemliche Rückenschmerzen, dadurch war ich dann auch einigermaßen niedergeschlagen als Doc Schumann kam, aber nach seiner Anordnung, das Trinken unbegrenzt und die Infusion ab könne war ich schon mal wieder obenauf, zusätzlich verordnete er mir mein gewohntes Schmerzmittel (Ibuprofen) als Zäpfchen, auch ne Schlaftablette solle ich doch heute Abend nehmen, wäre gar kein Problem, da es eine Kapsel zum aufbeißen sei.
Ein Zäpfchen konnte ich sofort nehmen und nach gut einer Stunde ging es mit mir aufwärts. So konnte ich dem Besuch von Mann und Tochter freudig entgegensehen.
Und tatsächlich bekam ich zum Abend die erste klare Brühe – endlich mal ein anderer Geschmack, wobei ich es nicht schaffte, die Portion aufzuessen.
Etwas merkwürdig war in den ganzen Tagen bisher meine Körpertemperatur, Immer wieder lag sie über 37, 5 – mit einem Ohrthermometer gemessen, dieses habe ich allerdings bei uns schon vor Jahren in die Tonne geschmissen, weil es bei mir eine zu hohe Temperatur anzeigte, immer…..allerdings macht man sich in so einer Situation schon seine Gedanken und hofft, das es keine Komplikationen gibt und der Magen dicht bleibt.
Überrascht hat mich heute, das ich schon wieder etwas belastbarer geworden bin und der Bauch sich eigentlich nur noch wie Muskelkater anfühlt.

OP Tag und Intensivstation

Die Nacht war nach einer Schlaftablette relativ ruhig. Gegen 7:00 Uhr wurde ich geweckt, musste meine Blutdruckmedikamente nehmen und konnte Duschen gehen. Um 7:30 Uhr gab es schon die Prämedikation. Danach hieß es nicht mehr aufstehen. Aber in dem hübschen Nachthemd mit hinten offen, wollte ich dies auch nicht mehr wirklich.
Um 8:00 Uhr wurde ich in den OP Bereich gebracht. Dort musste ich auf den Op-Tisch klettern und wurde in den Op-Saal gefahren. Um mich herum wuselten jede Menge freundlicher Menschen, ich bekam einen Zugang gelegt. Kurz bevor ich die Atemmaske aufgesetzt bekam, schaute ich nochmal auf die Uhr – 8:20 ……und weg war ich…..

Als ich wieder wach wurde war es ungefähr 11:30 Uhr, sicher bin ich mir aber nicht mehr. Ich lag wieder in meinem Bett und ich wurde nach Schmerzen befragt- ja, hatte ich. Also gab es ein nettes Mittelchen und ich war wieder weggebeamt. Das mein Mann da war, habe ich aber registriert und wir haben auch irgendwas gesprochen. Mit und mit wurde ich aber wacher und nahm auch meine Umwelt wieder wahr. Immer wieder wurde ich nach Schmerzen befragt und bekam jedesmal was. Abends konnte ich mich schon auf die Bettkante setzen, mich war nicht übel und auch keine Kreislaufprobleme, nur schwach irgendwie.
In der Nacht habe ich immer mal wieder ein bisschen geschlafen, besonders nach dem netten Morphin.
Am Morgen konnte ich mich sogar schon in einen Stuhl setzen und etwas frisch machen- was für eine Wohltat.
Auch mein Doc besuchte mich und erzählte mir, das alles ohne Komplikationen abgelaufen sei und er gut operieren konnte.
Gegen Mittag kam ich dann wieder in mein Zimmer, dort schlief ich immer nochmal ein. Trinken gab es noch nicht. Zwischendurch bin ich immer mal wieder aufgestanden, allerdings noch mit Hilfe.

Krankenhaus 1 Tag vor OP

Der Herzultraschall fand gestern doch nicht mehr statt. Daher bin ich dann noch ein bisschen spazieren gegangen, um meine flatternden Nerven zu beruhigen.
Diese Nacht habe ich – nach einer Schlaftablette- ganz gut schlafen können.
Heute Morgen ging es dann direkt mit der Magenspiegelung weiter. Ich hab sie weitestgehend verschlafen und habe nur am Anfang heftig würgen müssen… Den Rest weiß ich nicht mehr. Der Magen ist leicht entzündet, aber die Op kann gemacht werden. Auf dem Zimmer erstmal geschlummert/ gedöst.
Als ich dann endlich mein Schonkost Frühstück hatte, stand auch schon die Ernährungsberatung im Zimmer…also nix Frühstücken sondern nochmal über das Essverhalten nach der Op gesprochen.
Um kurz vor 11 schaffte ich es dann zu Frühstücken…😀

Danach hieß es erstmal wieder warten, aber mit Telefon, Kindle und Fernsehen ließ sich das gut aushalten – auch meine innerliche Unruhe baute sich ab.

Gegen 14 Uhr kam dann der Ultraschall dran ( alles ok) und somit alle Untersuchungen erledigt….

Auch Dr. Schumann war kurze Zeit später noch da und erzählte mir, das alle Befunde ok waren. Damit findet die Op morgen statt.

Meine Aufregung hält sich jetzt in Grenzen, gestern morgen war es viel schlimmer. Ich bin so froh, das alle Befunde in Ordnung sind….

Krankenhaus 2 Tage vor OP

Einrücken heute morgen um 10:30 Uhr. Vorher hatten wir mich einiges an Aufregung, da J. sich mit ihr Auto auf dem Weg zur Arbeit überschlagen hat, zum Glück war ihr Schutzengel schnell und sie ist glimpflich davon gekommen. Deshalb konnte mich mein Mann dann doch fahren- ich hatte das Gefühl, es war ihm sehr wichtig.
Im KH schnell die Aufnahmeformalitäten erledigt und dann ging es auch schon auf Station- dort konnte ich auch direkt ein Zimmer beziehen. Sehr geräumig und neu! Fernseher ist direkt am Bett, den Kopfhörer gab es schon kostenlos bei der Anmeldung.

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Die Untersuchungen gingen auch sofort los mit EKG, Röntgen, Lungenfunktion und natürlich Blutdruck und Puls. Merkwürdigerweise hatte ich ein bischen Temperatur. Ich vermute, durch die Aufregung, auch der Herzrhythmus holpert ein bischen vor sich hin. Der Narkosearzt und eine Chirurgin waren schon für die Aufklärungsgespräche da. Blut musste ich natürlich auch schon hergeben, ich bin auf die Entzündungswerte gespannt….
Bisher erlebe ich die Schwestern und Ärzte als sehr freundlich und kompetent. Heute steht noch ein Herzultraschall an- danach habe ich es für heute geschafft.
Essen gibt es heute noch normal, ab morgen dann flüssig…..

Leben 2.0

Gestern war sie endlich im Briefkasten, die Kostenzusage für die Schlauchmagen-Operation. Am 26.8. gehe ins Krankenhaus und am 28.8. werde ich dann operiert. Zum Glück sind es nur noch wenige Tage, die ich noch zum Grübeln habe…..ich muss mir die Gedankenkarussels selbst verbieten…

Neu und alt.

Eigentlich verläuft mein Leben in ruhigen Bahnen…oberflächlich gesehen – keine großen Dramen und Ereignisse in letzter Zeit. Aber doch haben sich einige Dinge verändert, in mir und in unserem Lebem:

  • Wir haben es wieder getan, obwohl wir dachten, jetzt ist es genug…..er wohnt seit September hier:

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Ein wunderbares Familienmitglied; liebenswert, drollig, verspielt, freundlich und zunehmend gut erzogen……Lenny eben!

  • Unsere Große ist entgültig ausgezogen, ihre Ausbildungsstelle hat sie verloren durch eigene Schuld….sie wird irgendwann wohl erwachsen werden, es hängt eben nicht am Alter…..
  • Unsere Kleine wird auch langsam eine Große…..aber alles ok, alles im Rahmen….ich bin stolz auf sie….
  • In mir hat sich viel verändert….als ich meine neue Arbeitsstelle antrat war ich voller Selbstzweifel und Unsicherheiten, mein Selbstbewusstsein kroch irgendwo im Keller herum, ich konnte mich nicht selbst schätzen oder gar lieben. Mittlerweile Ruhe ich wieder in mir selbst, ich weiß wieder wer und was ich bin – vor allem das ich ein wertvoller Mensch bin. Trotzdem werde ich im Juli meinen Arbeitsvertrag auslaufen lassen (da auch die Maßnahme auslaufen wird). Ich werde schauen was sich dann für mich entwickelt, aber in erster Linie werde ich wieder Familienmanagerin – durch einen Auffahrunfall (mir wurde aufgefahren) bin ich seit fast 4 Wochen krank und zuhause, meine Halswirbelsäule hat schwer beleidigt auf den Crash reagiert – ich merke einfach wieviel Ruhe in unsere Familie einkehrt, wenn jemand da ist und sich kümmert und ihm den Rücken freihält…..auch meine Gesundheit wird dann wieder ganz vorne anstehen….
  • Letzten Donnerstag hatte ich in einem Krankenhaus bei uns ums Eck ein Gespräch wegen einer Adipositasoperation. Es war toll! Die Ärztin war warmherzig und freundlich….sie wird einen Härtefall – Gutachten machen und sie ist der Meinung das die Krankenkasse es sofort genehmigen wird. Sie hat mir soviel Mut gemacht, ich bin ganz geflasht….
  • Bei meiner Erwerbsminderungsrente läuft es immer noch gaaaanz zäh, ich war nochmals bei zwei Gutachtern und musste jetzt nochmals eine Verdienstbescheinigung einreichen…..wenn die von meinem Arbeitgeber zurück ist und sicher bei der RV gelandet ist, werde ich hoffentlich einen Bescheid bekommen….und dann geht es weiter mit einem Antrag auf Lymphreha……
  • Das Thema Hauskauf schwebt mal wieder und immer noch in unseren Köpfen……

Aufwärts?

Ich hoffe! das es endlich Aufwärts geht!

Vorgestern war der Unterschenkel wieder rundrum heiß, rot und schmerzempfindlich – nachdem es am Sonntag schon deutlich besser war. Also gestern ein bischen gelaufen und ansonsten das Bein hochgelegt, gekühlt und mit Heparinsalbe geschmiert. Die Ruhe gestern tat mir anscheinend gut – heute fühle ich mich endlich mal wieder energiegeladener – trotz unterbrochenem Schlaf

Gestern Abend waren wir in Düsseldorf zum Arzt – Patientenseminar bei Dr. Dajchin als Vertretung von Dr. Schlensak. Es war sehr interessant und hat mich sehr in meiner Meinung zur OP bestätigt und ich habe das Gefühl, das Richtige zu tun. Die Videos der OPs fand ich sehr fazinierend und keineswegs ekelig – aber ich bin in diesen Dingen ja schon von Berufswegen eher hartgesotten 😉

Auch das der Schlauchmagen eher als Vorbereitung zum Bypass gesehen wird, hat mich bestätigt. Ich werde alles geben, das ich mit dem Schlauchmagen auf einen BMI von unter 35 kg/m² komme – wenn nicht, bin ich kein Versager, sondern werde mir wieder die Hilfe des Adipositasteams holen und mir ggf. auch den Bypass operieren lassen.

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Heute hatten weinen vollkommen ungeplanten Familientag mit Shoppen, lecker Fischessen und Zeit füreinander. Schön wars und tat unheimlich gut.

Gerade habe ich mit dem Endokrinologen gesprochen – mir wurde ja letzte Woche Blut abgenommen und den 24 Stunden Urin habe ich auch abgegeben.

Die Blutwerte sind in Ordnung, bis auf das TSH – leicht erhöht. Das lässt auf eine leichte Schilddrüsenunterfunktion schließen und sollte vor der OP noch abgeklärt werden – also nochmal Blutuntersuchung und Ultraschall der Schilddrüse und ggf. L- Thyroxin – Tabletten.  Ich denke mal das meine ewige Müdigkeit und auch das große Schlafbedürfnis durch diese Unterfunktion kommt – wäre zumindest eine Erklärung.

So, jetzt werde ich wieder den zweiten Teil zum Heilungsverlauf meines Beines in Angriff nehmen – Hochlegen und kühlen….. das man dabei gut Fernsehn schauen kann ist doch ein angenehmer Nebeneffekt….aber auf dauer muss ich das nicht haben *g*
Statt Fernsehen lieber ein Kleid für mich weiter genäht…ich muss auf dem Weg der Besserung sein, denn die Lust am Nähen ist wieder da

Und wieder Ernährungsberatung

Es ist schwer seine Gewohnheiten zu ändern – zumal immer wieder schlechte Gewohnheiten aufgedeckt werden.  Also neben hier meine neue Liste von Dingen, die ich ändern möchte/muss:

  • ich will am Esstisch essen, nicht am PC nebenher
  • ich muss gründlich und langsam kauen
  • Esspausen von 10 Minuten, bevor ich mir eine 2 Portion auffülle
  • Portionen werden auf einen kleinen Teller aufgefüllt
  • Rohkost, Gemüse oder Salat wird zuerst gegessen
  • Ernährungstagebuch regelmäßig führen

Da ich ja bekanntermaßen sehr gerne Süßes esse, soll ich jetzt, im Rahmen der Ernährungstherapie 4 Wochen lang, mir dreimal täglich Saures geben. Das heisst, das ich ein paar Johannisbeeren esse, oder Zitronen/Grapefruitsaft Teelöffelweise einnehme. Und ich finde das nur bäh, bäh. Natürlich habe ich das Experiment heute direkt begonnen – mit frisch gepressetem Zironensaft. Schon als ich die Zitrone aufschneide, setzt bei mir ein massiver Speichelfluss ein, beim Geruch bekomme ich eine Gänsehaut……meine Kleine freut sich, nimmt die ausgepresste Zitrone und saugt sie genüsslich aus. Da schüttelts mich richtig. Schon beim Schreiben zieht sich bei mir wieder alles zusammen. Also einen kleinen Teelöffel habe ich hinunter bekommen – gut das niemand in dem Moment ein Foto gemacht hat.

Als zweite Aufgabe von meiner Ernährungstante muss ich nun 2 – 3 Tage in der Woche alles was ich esse, vorher fotografieren. Seufz….na zum Glück habe ich ein Fotohandy – mal schauen, vieleicht stelle ich einige gelungene Bilder hier ein *g*

Die Beratung hat mir heute sehr gut getan, auch sie ist der Meinung, ich decke mit meinen Essen Gefühle zu. Ich frage mich jetzt, welche Gedanken und Gefühle sind das, die ich nicht zulasse – nicht verarbeitet habe.

Ansonsten bin ich froh das diese sch*** Ohrenschmerzen endlich verschwunden sind, morgen noch einmal das Antibiotika und dann kann ich die lästigen Begleiterscheinungen bekämpfen, die ich immer mit einer Antibiotikabehandlung habe.

Noch 4 Tage Schule und es sind endlich Ferien. Meine Kleine ist sowas von Ferienreif, das ist schon nicht mehr schön. Sie ist genervt und motzig. Jede Anforderung an sie wird mit einem genervtem Ton beantwortet – gut, das mich sowas nicht mehr aus der Ruhe bringen kann, es wird einfach ignoriert und ist ihr Ton mal sehr daneben, gibt es eine klare Ansage von mir.

Froh bin ich, das wir ihre Dornwarze ohne Operation in den Griff bekommen. Länger klagte sie über Schmerzen in der Ferse, aber es war erst nichts zu sehen. Teilweise konnte sie kaum laufen. Nach einiger Zeit zeigte sich doch eine dicke Schwiele mitten auf der Ferse, die habe ich mal abgefeilt und zum Vorschein kam eine riesige Dornwarze. Also vereist – ohne nennenswerten Erfolg, dann eine Flüssigkeit vom Arzt draufgetupft, ebenfalls ohne Erfolg. Erst als ich ihr ein Hühneraugenpflaster aufgeklebt habe, wurde die Warze so weich, das ich drin rumprockeln konnte. Heute habe ich wieder mal diese schwarzen Pünktchen = Wurzeln der Warze rausgesogen, inzwischen habe ich bestimmt 8 von den Dingern entfernt (teilweise bis zu 2 cm lang) und immer tauchen neue auf. Aber sie hat keine Schmerzen mehr beim Laufen. Furchtbar, wenn das Kind wegen so einer „Kleinigkeit“ Schmerzen hat. Aber ich hoffe die Warze ist bald Vergangenheit und den geplanten Aktivitäten in den Ferien steht nichts mehr im Wege.