Auf halber Strecke zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke

Archiv für die Kategorie ‘Rundes’

Meilensteine

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Bild

Karneval

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Frisör ….

Heute morgen noch mit Zopf…..

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Jetzt so

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Und so war es vor gut 25 kg

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Meilensteine und eine Geschäftsreise

Letzte Woche stand dann eine lange geplante geschäftliche Reise an den Alpenrand an. Mittwochs die Anreise, gut 8 Stunden sind wir gefahren – mit einigen Staus. Vom gebuchten Hotelzimmer waren wir mehr als enttäuscht – sehr einfach, kein Fernseher auf dem Zimmer….hat uns nicht gefallen, deshalb auch direkt am Donnerstag wieder ausgecheckt.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen seiner Arbeit und ich hatte Zeit.

Zeit für:
– Gegend erkunden….Traunstein und den Chiemsee

– mit den Hunden laufen am Chiemsee

– ein anderes Hotelzimmer suchen

– frieren

– im ( nach zwei Stunden suchen) Hotelzimmer einchecken

– auftauen im Bett

– Duschen und mich schön machen

– ihn abholen zum gemeinsamen Essen, in einem wunderbaren Lokal

– langsam zum Hotel zurückfahren, da es furchtbar schneite

Den nächsten Tag hatten wir ganz für uns. Er musste Vormittags noch einige Dinge erledigen….danach ging es dann nach Prien. Dort im Lokal habe ich eine göttliche Kürbissuppe gegessen, dabei fiel uns das aufklarende Wetter auf und das eben die Berge langsam aus dem Nebelgrau auftauchten.
Faszinierend und irgendwie kamen wir auf die Kampenwand, samt Seilbahn…..also ab nach Aschau, ich wollte nur mal schauen……

Ich bin dann tatsächlich in die Gondel eingestiegen, auf der Hochfahrt hatte ich mächtig Muffensausen und konnte es noch nicht wirklich genießen.
Oben auf dem Berg war es fantastisch, Sonnenschein und relativ warm ….und es lag richtig viel Schnee, was unseren Tibet Terrier mehr als freute. Er war nicht mehr zu bremsen und es sah hinterher sehr lustig aus, wie die Schneebällen in seinem Fell hingen.

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Anschließend ging es noch nach Rosenheim……..1,5 Stunden Stadtbummel, war früher nich daran zu denken!

Ich bin derzeitig einfach nur glücklich, die Kilos schmelzen wie Butter in der Sonne. Unglaubliche 22,5 kg sind es in den 7 Wochen seit OP , somit 30 kg insgesamt seit Mai 2013….,,
Ich kann wieder laufen und habe somit ganz viel Lebensqualität zurückgewonnen……auch wenn sich natürlich am Befund an der Wirbelsäule nichts ändern wird und ich immer wieder zum Schmerzmittel greifen muss……

Ein Problem werden langsam meine Hosen…..nichts passt mehr, alles viel zu groß……

Veränderungen

Langsam lässt diese Gier auf Essen wieder nach…das monatliche Übel kam etwas später, aber heftig. Diesmal hat sie mich richtig umgehauen.
Die Waage zeigt nun ein Minus seit OP von 16 kg, insgesamt 23 kg von meinem Höchstgewicht. Heute war ich zum ersten al. nach der OP wieder schwimmen und saunieren. Herrlich, es hat mir sooo gefehlt. Im Wasser merke ich das verlorene Gewicht deutlich, alle Bewegungen fallen leichter und ich bin wieder viel ausdauernder.

Gestern war ich nach bestimmt 10 Jahren wieder auf einer Kirmes, wir sind 1,5 Stunden gelaufen…..es war so schön. Momentan entdecke ich das Leben wieder.

Ab nach Hause

Heute geht es endlich nach Hause. Mir geht es sehr gut, einzig die Naht mitten auf dem Bauch zwickt….aber ich fühl mich sehr wohl – die Waage zeigt ein Minus von 7 kg -ich freu mich sooo.

In den letzten beiden Tagen ist nicht mehr viel passiert, langsamer ….sehr langsamer Kostaufbau- und alles bisher vertragen. Es fällt mir noch schwer das Sättigungsgefühl zu erkennen, aber ich denke im Laufe der Zeit wird auch das besser.

Gestern kam dann eine neue Bettnachbarin aufs Zimmer, die auch einen Schlauchmagen erhält. Da konnte man sich sofort austauschen und quatschen, wir haben viel gelacht. Da sie in meiner Nähe eine Selbsthilfegruppe gegründet hat, werden wir uns vielleicht nochmal treffen.

Leben 2.0

Gestern war sie endlich im Briefkasten, die Kostenzusage für die Schlauchmagen-Operation. Am 26.8. gehe ins Krankenhaus und am 28.8. werde ich dann operiert. Zum Glück sind es nur noch wenige Tage, die ich noch zum Grübeln habe…..ich muss mir die Gedankenkarussels selbst verbieten…

Reisen statt Rasen

Nun ist unser Gespann – Wohnwagen und Auto- nicht das Schnellste, deshalb gilt für uns diesen Urlaub Entschleunigung….
Gerade sitze ich hier auf einem Rastplatz vor unserem Wohni, die Kleine und Cheffe haben sich im Wohnwagen auf Ohr gelegt. Die Kleine ist geschafft von einem sehr anstrengenden Schulzeit und einem mehr als emotionalen Abschied ihrer Grundschulzeit. ER braucht eine Pause nach 3 Stunden Fahrt in den Norden. Ich genieße es gerade sehr, einfach mal zu sitzen, die Gedanken schweifen zu lassen und zu schreiben. Es ist mal wieder Zeit regelmäßiger zu schreiben, der Urlaub ist ein guter Anfang dafür….

Vorbei

Zwei Jahre ist es her, das ich als Fachanleiterin in einem Bildungsinstitut das Unterrichten anfing….

Heute war ich zum definitiv letzten Mal im Betrieb, Schlüssel habe ich abgegeben und mich von meinen Herzenskollegen verabschiedet.

Mein Arbeitsvertrag läuft zum 31. aus und ich will keine Verlängerung, aus mehreren Gründen:

  •  Wechsel der Leitung
  • die Herzenskollegen sind nicht mehr da die
  • Unterrichten macht mir Spaß, die vielen administrativen Aufgaben sind langatmig und nicht meins
  • die Bezahlung ist unterirdisch
  • ich habe in den zwei Jahren genau einmal ein positives Feedback auf meine Arbeit erhalten….zur Weihnachtsfeier 2011…..seit dem kein Feedback, noch nicht mal negativ
  • ich will meine Baustellen bearbeiten
  • der Antrag auf den Schlauchmagen liegt seit 6 Wochen beim MdK

Ich freue mich auf diese Pause, um dann wieder durchzustarten…..

Ostern 2013

Seit ein paar Wochen sind wir ja wieder stolze Besitzer eines Caravans der Marke Bürstner- mit Etagenbett, Sitzecke und festem Bett für uns. Über Ostern war nun die erste Bewährungsprobe mit unserem mobilen Domizil… Wir sind auf einem riesigem Campingplatz am Niederrhein gelandet, samt meinen Eltern, auch Neuwohnwagen Besitzern. Das Wetter war anfangs richtig kalt und ungemütlich – aber unser Wohni ist kuschelig und warm. Im größtem Campingmarkt Europas haben wir uns mit wichtigen noch fehlenden Dingen eingedeckt…. An der Kasse musste ich dann doch mal schlucken, aber ich habe endlich einen adipositaskompatiblen Stuhl. Es gibt nichts furchtbareres als auf einem zu engem Stuhl zu sitzen. Er und ich hatten Wir – Zeit, wir hatten Familienzeit und hatten aber auch eine schöne Zeit mit meinen Eltern. Ich freue mich jetzt schon auf unsere nächste Tour…..

Und noch ein Bescheid

…der Rentenversicherung….halbe Erwerbsminderung für die Zeit vom 1.04.2012 bis März 2015…..und wieder eine Nachzahlung…ich bin hin und weg…..

Zudem wir jetzt wieder zu den Campern gehören….ich freu mich!

 

Nach über drei Jahren

Es ist unglaublich, nach drei Jahren Kampf, habe ich gestern einen Rentenbescheid für die Zeit vom 01.07.2010 bis zum 01.03.2012 bekommen.

Volle Erwerbsminderung!!!!!!!!

Nach der Abrechnung mit der Krankenkasse und der Arbeitsagentur werde ich wohl eine erkleckliche Summe ausgezahlt bekommen. Für die Zeit danach läuft das Verfahren zwar noch, aber auch denke ich, das der Bescheid kommt.

Ich kann es gar nicht Glauben, das einige Sorgen bald ein Ende haben.

Und schon vorbei…

…sind die schönsten Wochen im Jahr….

Drei Wochen Urlaub, lange ersehnt und bitter nötig, sind vorbei geflogen. Was bleibt sind viele neue Eindrücke aus Dänemark: Endloser Strand auf Römö, weites Land, kalte Ostsee und etwas wärmere Nordsee, Hot-Dogs, unser Auto ist ein mobiler Strandkorb (das nächste Mal Campingtisch mitnehmen), Brötchen für 1 €, nye Kartofler, Flensburg, Sonderburg, Tondern, Niebüll, Süderlügum, Logumkloster…und ganz kurz am Anfang Kiel und Kappeln, meine Herzensgegend nur kurz auf der Durchreise aber es war rund……

Letzte Woche Samstag dann wieder Zuhause….leider direkt der Tiefpunkt des Urlaubs….unsere Riesin signalisierte deutlich, das es nun wirklich Zeit wird, sie gehen zu lassen…..was wir auch am 13.08.2012 getan haben.

R.I.P.

Du warst ein Familienmitglied:

– du hast auf die Mädelz aufgepasst, an den Kinderwagen von der Kleinen durfte lange, lange kein Fremder dran, da wurdest du zur Bestie

– du hast die Kleine auf dir schlafen lassen

– bei der Großen hast du geschlafen

– eine sanfte Riesin, die Angst vor Hunden nehmen konnte

– Gelassen, selbst bei randalierenden Katzen oder pubertierenden Minihunden

– immer und überall dabei

– geliebter Bandhund = Lieblingsplatz vor dem Schlagzeug bei der Bandprobe

– immer da, wenn ein Seelentröster gebraucht wurde

Machs gut, meine Alte….

Stichwortartig….

– weil das reale Leben wieder tobt und steppt…

– die Arbeit weiter viel Spaß macht, sich aber in den letzten Wochen eine mittlere Ermüdung breit macht, ich bin Urlaubsreif….

– ich gesund bin, seit 10 wochen kein Erysipel mehr

– aber ich lagere zur Zeit ganz massiv Lymphe ein, die Wärme ist nix für mich ca. 5 kg sind es bestimmt….

– ich werde dieses Jahr meine Herzensgegend wiedersehen, ich freu mich so….und kann es kaum abwarten

– das große Kind hat eine Ausbildungsstelle

– kleiner Hund erfolgreich kastriert und deutlich weniger gestresst – da isser wieder mein kleines Wuselchen

– mein Knie muckt immer wieder…neue Baustelle oder nur ein kurzes Intermezzo?

 

 

Erysipele

immer mal wieder erwischt mich dieser Mist in den letzten Wochen. Seit August letzten Jahres hatte ich mittlerweile 6 oder 8 mal diese blöde Infektion. Jedes mal Antibiotika..wenn ich AB zuhause habe und direkt beim ersten Anzeichen mit der Einnahme beginne, dann bildet sich alles relativ schnell zurück.

Vorletzten Freitag war kein AB zur Hand um die Infektion direkt Abends um 22 Uhr einzudämmen – also das ganze Programm…. Fieber, Schüttelfrost, Schmerzen und eine große rote heiße Fläche am Schienbein – bis  ich endlich Samstagnachmittag die erste Dosis einschmeißen konnte. Dementsprechend dauert es auch wieder, bis das ich wieder obenauf bin. Lt. Doc sollte ich 7 Tage Ruhe halten, Bein hoch und kühlen.

Seufz…wie soll Frau das machen? Der Mann hat eine Firma, die ständig nach ihm schreit und einen nicht unerheblichen Teil unseres Lebensstandart sichert…….die Kinder wollen Unterstützung und manchmal auch was essen….meine fast erwachsene Tochter denkt mit wie ein fallender Amboß ..noch mehr seufz……achja und ne Vertragsverlängerung hätte ich ja auch noch gerne….also Krankfeiern will ich nicht. Zum Glück musste ich diese Woche nur Montag bis Mittwoch arbeiten, also Zähne zusammengebissen und durchgekämpft. Seit heute kann ich sagen, es geht mir wieder gut.

Gestern waren wir hier zum Konzert dieser Band die solche Musik macht. Kölsche Mundart vom feinsten. Wir haben viel gelacht und es war einfach nur schön. Ich freue mich schon auf das Nächste Mal…..

Kind klein war bei seiner ersten Maibaumwache im Leben…..ja ich weiß, ist erst der 29.  – aber im Döörp wurde das Bäumchen schon am Wochenende aufgestellt….wer es nicht kennt: Maibaum.

Die Kleine kam wieder dreckig, müde aber mit strahlenden und lachenden Augen – ich mag das, wenn sie einfach nur mal Kind sein können. Erwachsen werden sie früh genug.

Meine Gedanken gehen heute immer wieder eine junge Frau, die in dieser Nacht einen schweren Autounfall hatte – leider wurde sie schwer verletzt und liegt derzeit im künstlichen Koma. Sie ist eine gute Freundin meiner Großen und war oft schon bei uns zu Gast. Mal wieder hat jemand seine Fahrtauglichkeit mit Alkohol unter Beweis stellen müssen……ich bete für sie…

 

 

Alles gut?

Ja, mich gibt es noch….

Das reale Leben ist wie immer sehr wuselig und turbulent – aber mir geht es gut damit….

Meine Arbeit mit den Jugendlichen macht mir immer noch viel Spaß und gibt mir wirlich immer noc eine tiefe Befriedigung – obwohl mittlerweile viel Routine geworden ist.

Über Karneval waren ER, die Kleine und ich ganz kurz entschlossen hier. Die Ferienwohnung war so ziemlich die Beste, die wir bisher hatten. Auch wenn das dazugehörige Schwimmbad leider defekt war. Aber wir haben die Zeit dort sehr genossen und haben uns Rosenmontag, nach einem Besuch in Cuxhaven ganz gemütlich auf die Heimreise gemacht – alles gut. Dachten wir – aber bei uns geht es eben meist nicht ohne irgendwelche Katastrophen.

Vor dem Kurztrip hatten wir unseren Kombi mehrfach in der Werkstatt – eigentlich sollte alles ok sein, bevor wir gen Norden starteten…..er lief auch wie am Schnürchen bis ca. 80 km vor Zuhause, ab dann kam die Defektmeldung (irgendwas mit der Einspritzung) und der Motor hatte keinerlei Leistung mehr und klackerte unheilvoll. Also Geschwindigkeit von 160 km/h auf 60 – 80 km/h gedrosselt und langsam und gaaaaanz vorsichtig nach Hause gefahren. Und das war dann auch das letzte Mal, das ich meinen heißgeliebten Laguna fahren durfte. Die Werkstatt bestätigte eigentlich nur das, was wir schon ahnten – kapitaler Motorschaden…..

Also muss eine neue Familienkutsche her – aber was?

Zuuuu groß sollte sie auch nicht mehr sein, denn:

  • der große Hund wird nicht mehr mit in Urlaub fahren können (sie kann keine längeren Strecken mehr laufen und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie über die Regenbogenbrücke gehen wird)
  • wir sind als Familie zu 4. nur noch selten unterwegs – meist nur noch ER, die Kleine und meinereiner

Zuuu klein aber auch nicht, denn

  • ER muss seine Musiksachen transportieren können
  • wir sind eben etwas breiter

 

Unsere Überlegungen führten uns zum Dacia DusterRenault Modus, Renault scenic und Renault Koleos. Aber gar nicht auf dem Sender hatten wir dieses Auto Peugeot Partner Tepee. Wir sind einfach mal Probegefahren, nachdem ich ihn beim Händler entdeckte – und was soll ich sagen, es ist das Richtige Auto für uns.Er gefällt uns richtig gut! Toll, die Fenster im Dach, der Platz, die Einstiegshöhe, die Übersichtlichkeit dank der wirklich riesigen Rückspiegel und die Einparkhilfe beim Rückwärtsfahren ist nur schön….

Seit zwei Wochen sind wir Besitzer dieser Familienkutsche….und  bisher sind alle Erwartungen erfüllt worden….

 

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Eine Sache freut mich im Moment ganz besonders:

Meine Große scheint sich wirklich wieder zu fangen. Ihre Therapie neigt sich ganz langsam dem Ende zu, aber es ist ersichtlich (lt. Therapeut) das danach erstmal keine weitere nötig sein wird, sie wird weiter das Antidepressiva nehmen müssen und sich nun auch einen anderen Psychologen suchen müssen (sie wird ja bald 18). Es geht ihr merklich besser, unser Verhältnis zueinander hat sich normalisiert – ich habe das Gefühl, ich habe meine Tochter wieder….ich freu mich einfach…..auch wenn sie in absehbarer Zeit eine eigene Wohnung haben wird – aber ich bin mir sicher, das dies ein guter Schritt für sie sein wird. Auch wenn mein Mamaherz natürlich bluten wird…….

 

Und jetzt schon wieder November

Ich lebe noch – aber die reale Welt wirbelt mal wieder  durcheinander.

Seit zwei Wochen lebt unsere Große wieder bei uns – wir haben unser Schlafzimmer für sie geräumt und sind in ihr altes Zimmer im Keller gezogen. Schön ist er geworden, unser neuer Rückzugsort:

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Zwischendurch ist das Zusammenleben ein bischen haarig – aber es wird, zumal sie nun die Absicht hat, auf eigenen Füßen zu stehen.

Am Donnerstag habe ich es endlich geschafft, zum Sanitätshaus zu fahren um meine Beine ausmessen zu lassen. Es ist so mir unangenehm, jemand vollkommen fremdes so nahe an mich heranzulassen……aber es ging und bei den Maßen habe ich einfach nicht zugehört. So werden mir jetzt Kniestrümpfe und eine Caprileggins bestellt. Ich bin wirklich gespannt darauf, ich hasse rutschende Strümpfe.

Meinen 40. Geburtsag am Montag werden wir ganz in Ruhe mit einem Essen irgendwo feiern. Ich habe derzeit keine Lust auf eine große Feier. Mir ist einfach nicht danach, also lasse ich es.

Nächstes Jahr steht die Kommunion meiner Kleinen an – auch so ein Thema, denn niemand von uns steht wirklich dahinter. Wir vergessen immer wieder die damit zusammenhängenden Termine. Die Kleine kann selbstverständlich damit auch nichts anfangen. Doch es ist Tradition hier, das die katholischen Kinder mit zur Kommunion gehen.

Aber warum und wofür? Ich frage mich, wofür geben Eltern einen Haufen Geld aus? Ein Kleid, das nur einmal getragen wird (Hochzeit ist in meinen Augen ein bischen anders, aber nicht viel) um dann im Schrank zu versauern – meine Mama hat mein Kleid über 30 Jahre aufgehoben. Den Glauben zu feiern? Welchen Glauben denn? Den der Kinder? Meine Tochter glaubt an Gott, aber braucht sie dafür die Kirche? Ich glaube an Gott, aber ich brauche die Kirche dafür nicht – mit seinem Bodenpersonal habe ich richtig Probleme! Also warum dann Kommunion feiern? Auf der anderen Seite sehe ich natürlich auch, dass viele ihrer Klassenkameraden die Kommunion feiern. Und wir möchten sie nicht hinten anstehen lassen – was natürlich Quatsch ist, denn es gibt genug andersgläubige in ihrer Klasse.

Unser Lösungsansatz bisher: Sie nimmt an der Kommunionfeier teil, gefeiert wird mit Eltern und Paten und ein paar Wochen später (Mai oder Juni) feiern wir eine große Geburtstagsparty, bei der die in diesem Jahr ausgefallenen Geburtstagspartys nachgeholt werden. Mal schauen uns fällt bestimmt noch etwas anderes ein….

Ein Monat

Seit über einem Monat bin ich wieder in der Arbeitswelt. Langsam bekomme ich Routine – ein angenehmes Gefühl. Sogar das Aufstehen bereitet mir wenig Probleme – sofern mich die Mücken nachts in Ruhe lassen. Fies, wenn sie in den Fußballen stechen und ich werde vor lauter Juckreiz wach….

Meine Waage zeigt immer wieder eine deutliche Tendenz nach unten – meist nach ca. 5 – 6  Tagen Stillstand und die Ernährung habe zur Zeit gut im Griff. Merkwürdigerweise habe ich auch kaum Hunger/Appetitt auf Süßes. Ich esse meine drei Mahlzeiten am Tag und es reicht vollkommen aus. Am Wochenende läuft es ein bischen lockerer aber auch nicht vollkommen aus dem Ruder.

Auch an meiner Kleidung merke ich, das sich mein Umfang verändert, alles sitzt locker und Hosen fangen an zu rutschen. Letzte Woche habe ich micht mit etlichen neuen Oberteilen eingedeckt – Hosen hatte ich mir einige selbst genäht (wobei ich jetzt auch anfangen muss, einige enger zu machen).

Zu kurz kommt im Moment der Sport – Montags, Dienstags und Mittwochs ist es ein echtes Zeitproblem, weil ich erst gegen 17 Uhr nach Hause komme und sich mein Haushalt auch nicht von allein erledigt, zumal die Kleine dann auch nach Mama schreit.

Donnerstags hat dann das Schwimmbad kein öffentliches Schwimmen tagsüber. Also bleibt nur Freitag und das Wochenende – Freitags gehe ich schwimmen und saunieren – leider ist das Saunieren ein Vergnügen, was sich mir jetzt nur noch selten gönnen kann.….

Vorgestern hatte ich dann meinen Angstermin beim Phlebologen. Positiv ist zu bewerten, das ich keine Krampfadern habe und das auch die vermutete Venenentzündung im Augugst doch keine war, sondern wieder ein Erysipel – also alles richtig gemacht mit Antibiotika und Heparin. Nun das Negative, der Doc hätte mich an liebsten sofort in eine Lymph – Klinik eingewiesen, denn da würd ich mit meinen Beinen hingehören, mindestens für 6 – 8 Wochen.

Nur wird die Krankenkasse das nicht bewilligen – wobei ich das im Moment auch nicht will. Deshalb werde ich wohl demnächst Besitzerin eines dieser Lymphgeräte, womit den Stauungen  zu Hause zu Leibe gerückt werden kann – die manuelle Therapie bekomme ich ja auch nur 6 – 12 mal im Quartal, benötigen würde ich derzeit 2 x täglich. Die Frage ist auch da, ob die Krankenkasse das genehmigt.

Mein Arzt empfahl mir, wenn das Gerät auch abgelehnt würde, zur Krankenkasse zu fahren und denen mit Fernsehen zu drohen. Sechsmal Lymphdrainage im Quartal wären für mich viel zu wenig, ich bräuchte mindestens zwei bis viermal in der Woche. Doch leider ist es den Ärzten durch die Budgetierung nicht möglich, mehr zu verordnen.

Ich war etwas überrascht, dass der Arzt so entsetzt von meinen Beinen war. Im Sommer waren sie wesentlich mehr angeschwollen und noch unförmiger, momentan sieht man sogar die Fußfesseln und ich habe sichtbare Venen auf dem Fußrücken.

Seit 2 Wochen versuche ich mich wieder am Nordic Walking – an die 5 km vor meiner Rückenerkrankung komme ich bei weitem nicht heran, aber ich bin stolz immerhin 1 km laufen zu können. Es ist lange nicht mehr so schmerzhaft wie vor einem Jahr, auch merke ich das es jetzt eine Entlastung für meinen Rücken bringt – nicht die voriges Jahr zusätzliche Schmerzen und Verspannungen. Jeden Sonntag schaffe ich es ein Stück weiter – vielleicht sind die 5 km doch kein unerreichbares Ziel mehr.

 

 

 

Und wieder Freitag

Wieder eine volle Arbeitswoche rum.

Es war anstrengend, aber es geht mir ganz gut. Außer von dem monatlichem Übel abgesehen habe ich zu Zeit keine großartigen Beschwerden. Und die Waage zeigt sogar ein dickes Minus an.Ich freu mich!

 

Freitag

Kennt ihr dieses Gefühl? Wenn man etwas geschafft hat, etwas erreicht hat? Oder einfach nur wahnsinnig glücklich ist? Das Gefühl, das wie Luftbläschen im Bauch kribbelt und einem den Atem verschlägt?

Heute hatte ich dieses irre Glücksgefühl in mir, als ich von der Arbeit nach Hause fuhr! Seit Jahren hatte ich das schon nicht mehr, eine ganze Zeit habe ich nichts gefühlt – innerlich wie tot – zumindest im Bereich meiner Arbeit. Irgendwie vollkommen abgestumpft und interessenlos. Jetzt weiß ich auch wieder wie das geht – vor Glück zu weinen!

Sieben Arbeitstage habe ich jetzt hinter mir.

Ich habe:

  • sehr, sehr viel Neues gelernt
  • festgestellt, das Learning by Doing immer noch die effektivste Methode ist, einen neuen Bereich kennenzulernen
  • viel Papierkrieg geführt
  • viel Spaß gehabt
  • viel gelacht
  • Stress gehabt
  • mich kaum geärgert
  • ein paar Dinge noch nicht ganz verstanden
  • Diskussionen geführt
  • mir keinen Bären aufbinden lassen
  • mich gefreut und war manches mal wirklich entsetzt
  • alle alten Ängste verloren und ein paar neue hinzugewonnen

Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Arbeitswoche – wobei ich aber sagen muss, das ich froh bin, wenn diese dann ebenfalls vorbei ist und ab dann meine 28 Stunden Woche einsetzt.

Trotzdem bin ich heute wirklich am Ende meiner Kräfte – Geistig und sogar körperlich. Ich habe Muskelkater vom Treppensteigen – mein Fachbereich liegt im 2. Stockwerk, das Büro im 1. Stockwerk  (genauso wie der Kopierer) und das Angestellten – WC im Erdgeschoss. Also laufe ich mehrfach am Tag rauf und runter…..und das die ganze Woche….aber es hat dafür Wirkung auf meiner Waage *freu*

Interessanter Weise habe ich derzeit kaum Rückenschmerzen – ich nehme zwar brav weiter meine Medikamente, ohne geht es nicht – aber die Schmerzen behindern mich nicht in meiner Arbeit – und das ist eigentlich das Schönste an der Sache.