Auf halber Strecke zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke

Archiv für die Kategorie ‘Familie’

Lebensentdeckung

Derzeit habe ich ganz viele Entdeckungen, was wieder möglich ist in Zukunft – und diesmal sind es keine Träume oder Vielleichts, sondern schon fast Tatsachen:

– gestern bei Freunden konnte ich wieder gut am Tisch mit der Eckbank im Erker sitzen ( sehr auf unsere Freunde zugeschnitten)
– ich werde bald wieder in unsere Badewanne passen …..mir war gar nicht bewusst, wie sehr ich ein schönes Bad vermisst habe
– Einfach Schuhe kaufen, sie passen zunehmend besser
– Schlafen im Wasserbett ist kein Problem mehr, ich schlafe wieder wie ein Baby
– ich kann wieder im Saunaruheraum schlafen….ich schnarche nicht mehr
– der Hamburg Stadtbummel rückt immer mehr in den Bereich des möglichen
– auch der Verzicht auf das ständige Tragen der Kompressionsstrümpfe wird immer wahrscheinlich er

All diese Gedanken und noch viel mehr treiben mir im Moment oft die Tränen in die Augen, ich fange wieder an zu leben…….

Urlaub 2013

Glück pur! Wetter bis auf wenige Ausnahmen warm, sonnig und schön! Camping ist einfach unser Ding! Nirgendwo fühle ich mich so frei und ungezwungen. Der Wohni ist einfach nur ein Glücksgriff….ich bin glücklich und mir geht es einfach nur gut!

Reisen statt Rasen

Nun ist unser Gespann – Wohnwagen und Auto- nicht das Schnellste, deshalb gilt für uns diesen Urlaub Entschleunigung….
Gerade sitze ich hier auf einem Rastplatz vor unserem Wohni, die Kleine und Cheffe haben sich im Wohnwagen auf Ohr gelegt. Die Kleine ist geschafft von einem sehr anstrengenden Schulzeit und einem mehr als emotionalen Abschied ihrer Grundschulzeit. ER braucht eine Pause nach 3 Stunden Fahrt in den Norden. Ich genieße es gerade sehr, einfach mal zu sitzen, die Gedanken schweifen zu lassen und zu schreiben. Es ist mal wieder Zeit regelmäßiger zu schreiben, der Urlaub ist ein guter Anfang dafür….

Neu und alt.

Eigentlich verläuft mein Leben in ruhigen Bahnen…oberflächlich gesehen – keine großen Dramen und Ereignisse in letzter Zeit. Aber doch haben sich einige Dinge verändert, in mir und in unserem Lebem:

  • Wir haben es wieder getan, obwohl wir dachten, jetzt ist es genug…..er wohnt seit September hier:

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Ein wunderbares Familienmitglied; liebenswert, drollig, verspielt, freundlich und zunehmend gut erzogen……Lenny eben!

  • Unsere Große ist entgültig ausgezogen, ihre Ausbildungsstelle hat sie verloren durch eigene Schuld….sie wird irgendwann wohl erwachsen werden, es hängt eben nicht am Alter…..
  • Unsere Kleine wird auch langsam eine Große…..aber alles ok, alles im Rahmen….ich bin stolz auf sie….
  • In mir hat sich viel verändert….als ich meine neue Arbeitsstelle antrat war ich voller Selbstzweifel und Unsicherheiten, mein Selbstbewusstsein kroch irgendwo im Keller herum, ich konnte mich nicht selbst schätzen oder gar lieben. Mittlerweile Ruhe ich wieder in mir selbst, ich weiß wieder wer und was ich bin – vor allem das ich ein wertvoller Mensch bin. Trotzdem werde ich im Juli meinen Arbeitsvertrag auslaufen lassen (da auch die Maßnahme auslaufen wird). Ich werde schauen was sich dann für mich entwickelt, aber in erster Linie werde ich wieder Familienmanagerin – durch einen Auffahrunfall (mir wurde aufgefahren) bin ich seit fast 4 Wochen krank und zuhause, meine Halswirbelsäule hat schwer beleidigt auf den Crash reagiert – ich merke einfach wieviel Ruhe in unsere Familie einkehrt, wenn jemand da ist und sich kümmert und ihm den Rücken freihält…..auch meine Gesundheit wird dann wieder ganz vorne anstehen….
  • Letzten Donnerstag hatte ich in einem Krankenhaus bei uns ums Eck ein Gespräch wegen einer Adipositasoperation. Es war toll! Die Ärztin war warmherzig und freundlich….sie wird einen Härtefall – Gutachten machen und sie ist der Meinung das die Krankenkasse es sofort genehmigen wird. Sie hat mir soviel Mut gemacht, ich bin ganz geflasht….
  • Bei meiner Erwerbsminderungsrente läuft es immer noch gaaaanz zäh, ich war nochmals bei zwei Gutachtern und musste jetzt nochmals eine Verdienstbescheinigung einreichen…..wenn die von meinem Arbeitgeber zurück ist und sicher bei der RV gelandet ist, werde ich hoffentlich einen Bescheid bekommen….und dann geht es weiter mit einem Antrag auf Lymphreha……
  • Das Thema Hauskauf schwebt mal wieder und immer noch in unseren Köpfen……

Alles gut?

Ja, mich gibt es noch….

Das reale Leben ist wie immer sehr wuselig und turbulent – aber mir geht es gut damit….

Meine Arbeit mit den Jugendlichen macht mir immer noch viel Spaß und gibt mir wirlich immer noc eine tiefe Befriedigung – obwohl mittlerweile viel Routine geworden ist.

Über Karneval waren ER, die Kleine und ich ganz kurz entschlossen hier. Die Ferienwohnung war so ziemlich die Beste, die wir bisher hatten. Auch wenn das dazugehörige Schwimmbad leider defekt war. Aber wir haben die Zeit dort sehr genossen und haben uns Rosenmontag, nach einem Besuch in Cuxhaven ganz gemütlich auf die Heimreise gemacht – alles gut. Dachten wir – aber bei uns geht es eben meist nicht ohne irgendwelche Katastrophen.

Vor dem Kurztrip hatten wir unseren Kombi mehrfach in der Werkstatt – eigentlich sollte alles ok sein, bevor wir gen Norden starteten…..er lief auch wie am Schnürchen bis ca. 80 km vor Zuhause, ab dann kam die Defektmeldung (irgendwas mit der Einspritzung) und der Motor hatte keinerlei Leistung mehr und klackerte unheilvoll. Also Geschwindigkeit von 160 km/h auf 60 – 80 km/h gedrosselt und langsam und gaaaaanz vorsichtig nach Hause gefahren. Und das war dann auch das letzte Mal, das ich meinen heißgeliebten Laguna fahren durfte. Die Werkstatt bestätigte eigentlich nur das, was wir schon ahnten – kapitaler Motorschaden…..

Also muss eine neue Familienkutsche her – aber was?

Zuuuu groß sollte sie auch nicht mehr sein, denn:

  • der große Hund wird nicht mehr mit in Urlaub fahren können (sie kann keine längeren Strecken mehr laufen und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie über die Regenbogenbrücke gehen wird)
  • wir sind als Familie zu 4. nur noch selten unterwegs – meist nur noch ER, die Kleine und meinereiner

Zuuu klein aber auch nicht, denn

  • ER muss seine Musiksachen transportieren können
  • wir sind eben etwas breiter

 

Unsere Überlegungen führten uns zum Dacia DusterRenault Modus, Renault scenic und Renault Koleos. Aber gar nicht auf dem Sender hatten wir dieses Auto Peugeot Partner Tepee. Wir sind einfach mal Probegefahren, nachdem ich ihn beim Händler entdeckte – und was soll ich sagen, es ist das Richtige Auto für uns.Er gefällt uns richtig gut! Toll, die Fenster im Dach, der Platz, die Einstiegshöhe, die Übersichtlichkeit dank der wirklich riesigen Rückspiegel und die Einparkhilfe beim Rückwärtsfahren ist nur schön….

Seit zwei Wochen sind wir Besitzer dieser Familienkutsche….und  bisher sind alle Erwartungen erfüllt worden….

 

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Eine Sache freut mich im Moment ganz besonders:

Meine Große scheint sich wirklich wieder zu fangen. Ihre Therapie neigt sich ganz langsam dem Ende zu, aber es ist ersichtlich (lt. Therapeut) das danach erstmal keine weitere nötig sein wird, sie wird weiter das Antidepressiva nehmen müssen und sich nun auch einen anderen Psychologen suchen müssen (sie wird ja bald 18). Es geht ihr merklich besser, unser Verhältnis zueinander hat sich normalisiert – ich habe das Gefühl, ich habe meine Tochter wieder….ich freu mich einfach…..auch wenn sie in absehbarer Zeit eine eigene Wohnung haben wird – aber ich bin mir sicher, das dies ein guter Schritt für sie sein wird. Auch wenn mein Mamaherz natürlich bluten wird…….

 

Weihnachten

Weihnachten war schön und friedlich.

Den heiligen Abend haben wir zum ersten Mal komplett als unsere vierköpfige Familie allein verbracht – Raclette gegessen, in Ruhe beschert und anschließen geredet, gespielt, fern gesehen und geredet. Ich habe mich so sehr über mein Lieblingparfüm gefreut und ER sich über einen ganz edlen Grappa. Gemeinsam haben wir uns unseren ersten niegel – nagelneuen Fernseher gefreut – natürlich für an die Wand zu hängen und Flach 😉

Aber es ist tatsächlich bemerkenswert – wir sind beide über 40 Jahre, seit 25 Jahren zusammen und erst jetzt war uns ein neuer Fernseher wichtig – vorher gab es immer irgendwelche gebrauchten, die ihren Zweck erfüllten. Unser letzter war ungefähr schon 5 – 6 Jahre alt, als er bei uns einzog und hat nochmal 7 Jahre durchgehalten. (Wobei das Bild natürlich einiges zu wünschen ließ – besonders in letzter Zeit)

Die Kinder freuten sich ebenfalls über ihre Geschenke, aber wichtiger war die Zeit mit uns zusammen.

Den ersten Feiertag verbrachten wir bis abends bei meinen Eltern – dort wurden dann auch die Probleme der letzten Zeit kurz diskutiert und zumindest vordergründig aus der Welt geschaffen. Und doch bin ich nicht ganz glücklich – denn das Problem besteht einfach weiter und wir müssen damit klar kommen…..aber ich weiß einfach, das meine Kleine sehr unter Situation gelitten hat….

Den Abend verbrachten wir bei meiner Schwiegermutter..es war sehr lustig. Leider hat waren sich der Hund meiner Tochter und unsere alte Hundedame nicht grün an dem Tag und meinten sich kurz und heftig beißen zu müssen. Das Ergebnis war eine Wunde am  Maul  bei unserer Lara – auch am nächsten Morgen tropfte noch Blut aus dem Maul. Also erstmal rum telefoniert nach einem Tierarzt…gar nicht so einfach, einen zu finden, der nicht 50 km entfernt war….dann aber doch eine sehr nette Tierärztin gefunden. Die TÄ hat Lara dann über eine Stunde zusammengeflickt  – der obere Gaumen war einmal duchgebissen – von außen nur durch ein kleines Loch zu sehen. Auch ihre Leftzen haben einiges abbekommen….gestern waren wir dann nochmal zur Kontrolle und heute ist alles schon deutlich abgeschwollen. Auch die Narkose hatte unser altes Mädchen gut verkraftet, nach zwei Stunden war sie schon wieder auf den Beinen und sie hat auch nicht wie befürchtet erbrochen……Zum Glück ist der Hund unserer Tochter Haftpflichtversichert, d.h. die Kosten für die Behandlung (über 300 Euronen) dürfte die Versicherung tragen.

Gefreut habe ich mich auch über einen Weihnachtsgruß meiner besten Freundin, nicht nur  über die Leckereien sondern viel mehr über ihre lieben Worte in einer Karte.

Alles fein, alles chic

Familie:

Das große Kind erhält jetzt Unterstützung in Sachen  Berufsausbildung. Ich hoffe, das dies dann bald Früchte trägt und sie wieder anfangen kann, auf eigenen Füßen zu stehen. Trotzdem hält es sie nicht davon ab, sich manchmal wie eine 7 Jährige zu verhalten…..oder warum muss sie bei der Kleinen aus dem Adventskalender Süssigkeiten rauspulen? Dabei war ihr Kalender ebenfalls vorhanden, sie hatte nicht mitbekommen, das es ihrer war, sondern hatte gedacht, das es meiner sei und sie keinen bekommen habe…..als sie ihren Fehler bemerkt, hat sie die fehlenden Schokistücke wieder in den Kalender eingebaut und die zwei haben die Kalender getauscht……Pänz!

Das kleine Kind ist erkältet und hat Ohrenschmerzen, aber alles im Rahmen. Auch ihr Kiefer ist, nach einem Schlag von einem Mitschüler, wieder schmerzfrei. In der Schulle allerdings schlägt das noch Wellen….

ER hat, wie immer eigentlich, viel um die Ohren und das wir kommt oft genug zu kurz.

Zwischen meiner Mum und mir gibt es im Moment wieder eine Annährerung – ein ganz zarte Pflänzchen…

Arbeit:

Die Einarbeitungsphase ist abgeschlossen. Ich habe weiter Spaß an meiner Arbeit mit den Jugendlichen, obwohl ich schon von meiner Chefin gesagt bekommen habe, das ich mich mehr durchsetzen soll und nicht immer soooo gutmütig. Ich arbeite daran….

Gesundheit:

Aktuelle Blutwerte alle in Ordnung – nur ein Entzündungswert leicht auffällig, aber bei dem immer wiederkehrendem Erysipel eigentlich kein Wunder. Die Krankenkasse hat sowohl das Lymphgerät als auch die Strümpfe genehmigt. Jetzt hoffe ich, das dies – zusammen mit der manuellen Lymphdrainage – eine erhebliche Besserung des Lip/Lymphödems bringt. Nächste Woche werde ich hoffentlich beides erhalten.

Mein Rücken war für längere Zeit in den Hintergrund gerückt, aber im Moment habe ich immer mal wieder deutlichere Schmerzen und so muss ich auch hier weiter dran bleiben. Die Überweisung für den Orthopäden habe ich bereits in meiner Handtasche, ich muss jetzt nur noch sehen, das ich dort hinkomme und mir die Verordnung zur KG abhole.

Momentan ist meine Pysiotherapeutin sowieso meine beste ‚Freundin, da ich sie mind. 2 x in der Woche für eine Stunde sehe. Wir sind sogar – nach genau 2 Jahren- beim Du angekommen. Ich meine, sie kennt meinen Körper mittlerweile mit all seinen Baustellen. Die Lymphdrainage muss bei mir eben auch über den Bauch verlaufen, da die große Narbe am Bauch ja die Ursache dafür ist.

Gewicht:

Es geht gaaaanz langsam abwärts, und das ist gut so.

Psyche:

Ich beschäftige mich derzeit ganz bewusst mit meinem „inneren Kind“ und meinen Erlebnissen aus meiner Kindheit. Ich finde es sehr schwierig, aber so langsam verstehe ich einige Mechanismen und Vorgänge in mir selber und arbeite daran diese Verhaltensmuster zu ändern. Und ich glaube, wenn ich das geschafft habe, geht es für mich entgültig in den Weg in ein schlankes Leben.

 

 

Und jetzt schon wieder November

Ich lebe noch – aber die reale Welt wirbelt mal wieder  durcheinander.

Seit zwei Wochen lebt unsere Große wieder bei uns – wir haben unser Schlafzimmer für sie geräumt und sind in ihr altes Zimmer im Keller gezogen. Schön ist er geworden, unser neuer Rückzugsort:

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Zwischendurch ist das Zusammenleben ein bischen haarig – aber es wird, zumal sie nun die Absicht hat, auf eigenen Füßen zu stehen.

Am Donnerstag habe ich es endlich geschafft, zum Sanitätshaus zu fahren um meine Beine ausmessen zu lassen. Es ist so mir unangenehm, jemand vollkommen fremdes so nahe an mich heranzulassen……aber es ging und bei den Maßen habe ich einfach nicht zugehört. So werden mir jetzt Kniestrümpfe und eine Caprileggins bestellt. Ich bin wirklich gespannt darauf, ich hasse rutschende Strümpfe.

Meinen 40. Geburtsag am Montag werden wir ganz in Ruhe mit einem Essen irgendwo feiern. Ich habe derzeit keine Lust auf eine große Feier. Mir ist einfach nicht danach, also lasse ich es.

Nächstes Jahr steht die Kommunion meiner Kleinen an – auch so ein Thema, denn niemand von uns steht wirklich dahinter. Wir vergessen immer wieder die damit zusammenhängenden Termine. Die Kleine kann selbstverständlich damit auch nichts anfangen. Doch es ist Tradition hier, das die katholischen Kinder mit zur Kommunion gehen.

Aber warum und wofür? Ich frage mich, wofür geben Eltern einen Haufen Geld aus? Ein Kleid, das nur einmal getragen wird (Hochzeit ist in meinen Augen ein bischen anders, aber nicht viel) um dann im Schrank zu versauern – meine Mama hat mein Kleid über 30 Jahre aufgehoben. Den Glauben zu feiern? Welchen Glauben denn? Den der Kinder? Meine Tochter glaubt an Gott, aber braucht sie dafür die Kirche? Ich glaube an Gott, aber ich brauche die Kirche dafür nicht – mit seinem Bodenpersonal habe ich richtig Probleme! Also warum dann Kommunion feiern? Auf der anderen Seite sehe ich natürlich auch, dass viele ihrer Klassenkameraden die Kommunion feiern. Und wir möchten sie nicht hinten anstehen lassen – was natürlich Quatsch ist, denn es gibt genug andersgläubige in ihrer Klasse.

Unser Lösungsansatz bisher: Sie nimmt an der Kommunionfeier teil, gefeiert wird mit Eltern und Paten und ein paar Wochen später (Mai oder Juni) feiern wir eine große Geburtstagsparty, bei der die in diesem Jahr ausgefallenen Geburtstagspartys nachgeholt werden. Mal schauen uns fällt bestimmt noch etwas anderes ein….

Lachen und Weinen

Durch einen Blogeintrag von Schnakeline fiel mir wieder eine Liedzeile meiner Lieblingsband ein…..

jet Spass un Freud dat hät noch keinem Minsch jeschad, denn die Trone die do laachs muß de net kriesche

auf Hochdeutsch: etwas Spass und Freude hat noch keinem Menschen geschadet, denn die Tränen die du lachst, brauchst du nicht zu weinen…..

 

Und gelacht habe ich am Wochenende viel – wie immer wenn wir mit unseren Freunden zusammen sind. Samstag bei meiner Freundin und Sonntag gemeinsam mit Freunden beim Chinesen.

Auch Tränen gab es bei meiner Kleinen, da unsere schwarze Katze das ganze Wochenende verschollen war und wir schon befürchteten, das sie unters Auto gekommen sei.  Auch mir war es schon schwer ums Herz, da sie meine Herzenskatze ist. Doch heute morgen weckte uns ein sehr ungnädiges Fauchen gegenüber unserem Katerchen und Madame saß im Fenster,  verlagte nach Einlaß, Futter und Streicheleinheiten – seitdem dies erledigt ist, ruht sie auf der Couch und lässt es sich gut gehen.

Ich denke mal, das sie in einer der Garagen durch einen Nachbarn unwissentlich am Freitag eingesperrt wurde und heute als er zur Arbeit fuhr wieder frei gelassen wurde.

Und wieder Ernährungsberatung

Es ist schwer seine Gewohnheiten zu ändern – zumal immer wieder schlechte Gewohnheiten aufgedeckt werden.  Also neben hier meine neue Liste von Dingen, die ich ändern möchte/muss:

  • ich will am Esstisch essen, nicht am PC nebenher
  • ich muss gründlich und langsam kauen
  • Esspausen von 10 Minuten, bevor ich mir eine 2 Portion auffülle
  • Portionen werden auf einen kleinen Teller aufgefüllt
  • Rohkost, Gemüse oder Salat wird zuerst gegessen
  • Ernährungstagebuch regelmäßig führen

Da ich ja bekanntermaßen sehr gerne Süßes esse, soll ich jetzt, im Rahmen der Ernährungstherapie 4 Wochen lang, mir dreimal täglich Saures geben. Das heisst, das ich ein paar Johannisbeeren esse, oder Zitronen/Grapefruitsaft Teelöffelweise einnehme. Und ich finde das nur bäh, bäh. Natürlich habe ich das Experiment heute direkt begonnen – mit frisch gepressetem Zironensaft. Schon als ich die Zitrone aufschneide, setzt bei mir ein massiver Speichelfluss ein, beim Geruch bekomme ich eine Gänsehaut……meine Kleine freut sich, nimmt die ausgepresste Zitrone und saugt sie genüsslich aus. Da schüttelts mich richtig. Schon beim Schreiben zieht sich bei mir wieder alles zusammen. Also einen kleinen Teelöffel habe ich hinunter bekommen – gut das niemand in dem Moment ein Foto gemacht hat.

Als zweite Aufgabe von meiner Ernährungstante muss ich nun 2 – 3 Tage in der Woche alles was ich esse, vorher fotografieren. Seufz….na zum Glück habe ich ein Fotohandy – mal schauen, vieleicht stelle ich einige gelungene Bilder hier ein *g*

Die Beratung hat mir heute sehr gut getan, auch sie ist der Meinung, ich decke mit meinen Essen Gefühle zu. Ich frage mich jetzt, welche Gedanken und Gefühle sind das, die ich nicht zulasse – nicht verarbeitet habe.

Ansonsten bin ich froh das diese sch*** Ohrenschmerzen endlich verschwunden sind, morgen noch einmal das Antibiotika und dann kann ich die lästigen Begleiterscheinungen bekämpfen, die ich immer mit einer Antibiotikabehandlung habe.

Noch 4 Tage Schule und es sind endlich Ferien. Meine Kleine ist sowas von Ferienreif, das ist schon nicht mehr schön. Sie ist genervt und motzig. Jede Anforderung an sie wird mit einem genervtem Ton beantwortet – gut, das mich sowas nicht mehr aus der Ruhe bringen kann, es wird einfach ignoriert und ist ihr Ton mal sehr daneben, gibt es eine klare Ansage von mir.

Froh bin ich, das wir ihre Dornwarze ohne Operation in den Griff bekommen. Länger klagte sie über Schmerzen in der Ferse, aber es war erst nichts zu sehen. Teilweise konnte sie kaum laufen. Nach einiger Zeit zeigte sich doch eine dicke Schwiele mitten auf der Ferse, die habe ich mal abgefeilt und zum Vorschein kam eine riesige Dornwarze. Also vereist – ohne nennenswerten Erfolg, dann eine Flüssigkeit vom Arzt draufgetupft, ebenfalls ohne Erfolg. Erst als ich ihr ein Hühneraugenpflaster aufgeklebt habe, wurde die Warze so weich, das ich drin rumprockeln konnte. Heute habe ich wieder mal diese schwarzen Pünktchen = Wurzeln der Warze rausgesogen, inzwischen habe ich bestimmt 8 von den Dingern entfernt (teilweise bis zu 2 cm lang) und immer tauchen neue auf. Aber sie hat keine Schmerzen mehr beim Laufen. Furchtbar, wenn das Kind wegen so einer „Kleinigkeit“ Schmerzen hat. Aber ich hoffe die Warze ist bald Vergangenheit und den geplanten Aktivitäten in den Ferien steht nichts mehr im Wege.

Wochenende und so

Seit letzter Woche habe ich wieder Akupunktur – leider merke ich zwar direkt nach den Terminen eine gewisse Erleichterung, aber das hält noch nicht lange an. Auf die längeranhaltende Wirkung der Nadeln kann ich – wie im letzten Jahr – erst gegen Ende der geplanten Termine hoffen.

Am Wochenende waren wir mal sehr kurzfristig in Hamburg – wir konnten das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Es war sehr schön, die Kleine hat den Kurztrip sehr genossen. Auch das wir die Hunde mit ins Mobilheim auf dem Campingplatz nehmen konnten, hat Zuhaue einige Logistikprobleme gemindert.

Das Mobilheim war sehr schön – nagelneu, anscheinend erst einmal benutzt. Das Kochgeschirr sah noch aus wie gerade von IKEA gekauft. Auch alles andere hübsch und neu – Aber sehr eng alles und ein MPW und ein Pfundskerl zusammen in einem 1,60 m Bett war sehr lustig. Wir gut, das wir uns so gut verstehen *lach*

Aber ich habe auch gemerkt, das es zur Zeit nicht so geht wie ich das will – ich kann nicht mehr stundenlang durch die Stadt laufen, es geht nicht ohne Schmerzen. Ich fühle mich eingeschränkt – ich will wieder am Leben teilnehmen. Ich würde so gern mal wieder auf ein Konzert gehen, aber ich kann nicht so lange stehen. Ich möchte in Hamburg alle Sehenswürdigkeiten sehen und nicht nur daran vorbeifahren, ich will mal wieder in den Zoo.

Ich will das, ich kann das und ich werde das schaffen! Verdammt noch mal!

Und jetzt werde ich mich selbst in den Hintern treten, und die Ärzte anrufen. Adipositaschirurgen, Endokrinilogen, Gynäkologen usw.

Es geht weiter

Meine Große ist vorgestern in der Schule bewusstlos zusammengebrochen und wurde mit dem Rettungswagen in die nächste Kinderklink transportiert. Wieder einmal – ihr Kreislauf ist durch verschiedene Faktoren nicht der Beste und diese Synkopen hat sie leider, immer mal wieder im Frühling und Frühsommer, meist geht es ihr nach einer Tasse Kaffee, Migränemittel und Kopfschmerztablette wieder gut. Wäre es auch diesmal, wenn die Schule sich an die getroffene Vereinbarung gehalten hätte. So aber wurde wieder einmal das ganze Programm gefahren: Blutwerte, EEG, EKG, komplette neurologische Untersuchung, 24 – Stunden Blutdruckkontrolle und ein 24 Stunden stationärer Aufenthalt.

*Seufz* Natürlich muss die Schule die Rettung anrufen, wenn eine Schülerin zusammenklappt.

Aber durch diesen außerplanmäßigen Krankenhausaufenthalt gibt es ein vorwärts in ihrem Hauptproblem – denn dies wird die Ursache auch für ihre körperlichen Probleme sein. Am Freitag ist endlich die Aufnahme in der neuen Klinik – die behandelnde Ärztin hatte diese Klinik angerufen und Dampf gemacht. Ich bin so froh, das es endlich ein weiterkommen für sie gibt. Gestern habe ich dann schon mit ihrer behandelnden Therapeutin telefoniert und einiges erfahren. Diese Klinik geht anscheindend mit mehr Regeln und Kontrollen an die Behandlung heran, als die Klinik in der sie letztes Jahr einen Therapieversuch hatte.  Auch, wenn einige Sachen davon, selbst mich schlucken lassen.

Test bestanden

Ich liebe mein IPhone *g* und ich gestehe – ich bin auf dem besten Wege App – süchtig zu werden *lach* Besonders mag ich natürlich die Apps aus dem Bereich Gesundheit und Medizin. Bewährt und einen Nutzen haben sich bei mir der Trinkkalender (seitdem trinke ich meine 2,5 L am Tag), ein Wecker und ein Calorienwatcher….auch etliche Hörbücher und Potcasts sind per ITunes schon gespeichert worden – lästig finde ich eigentlich nur die kurze Akkuzeit, da hatte mein Aino mehr – hatte aber nur 8 GB (nur ist gut *g*)

Ansonsten geht es mir in den letzten Tagen gut. Die Schmerzen bewegen sich auf einem Level von 3 bis 6 und durch ausreichende Magnesiumzufuhr haben sich auch diverse anderer Probleme verflüchtigt.  Und wir haben Frühling! Ich geniesse es sehr, wenn sich endlich wieder Farben in der Natur zeigen – die Forsythie im Garten blüht wunderschön gelb, beim Holunder sind die ersten zartgrünen Blättchen zu sehen. Das Gras wächst – von uns misstrauisch beäugt – müssen wir doch bald wieder mit den Tücken unseres Rasenmähers kämpfen.

Meine Große hat weiter Auszeit bei meinen Eltern – und letztendlich sind dort die gleichen Probleme wie hier, mit einem Unterschied, das meine Eltern emotional anders damit umgehen können als wir. Daher lässt auch das Versagensgefühl lagsam etwas nach.

Der Kleinen geht es derzeit richtig gut – in der Schule scheint es gut zu laufen, sie wirkt fröhlich und ausgeglichen.

Nachts wenn alles schläft…….

  • Ohren klingeln von zuviel Karnevalsmusik
  • schlaflos von zuviel Kaffee in verschiedenen Formen…auch mit ein bisschen Alkohol und der brummenden Heizung
  • zuviele Bilder und Eindrücke von zuvielen Menschen im Kopf
  • Halsschmerzen vom Reden, Singen und der Kälte
  • langsam wieder aufgetaut
  • Spaß gehabt mit Mann und Kindern
  • jede Menge Geld in den Fingern gehabt und alles für unseren Heimatverein
  • Diskutiert über Würstchenpreise
  • Diskussion über Würstchenpreise rigeros beendet
  • Gelacht über angeschickerte Menschen, die einfach gut drauf waren
  • besorgt über absolut betrunkene Mädels
  • auf meine Mädels aufgepasst
  • Zug geschaut
  • Strüssje gebunden
  • Auftritte begleitet
  • Weiberfastnachtskopfschmerzen auskuriert
  • wunde Hände geklatscht

Kurz und gut:

Karneval gefeiert

Wird alles gut?

Ja, ich habe Hoffnung!

Gestern hatten wir endlich den Termin in der besagten Klinik.  Die Klinik macht einen freundlichen, fast schon gemütlichen Eindruck – alles sehr farbenfroh. Die aufnehmende Ärztin interessierte sich für uns, sie machte eine komplette Anamnese inkl. alles innerhalb der Familie. Fand ich sehr gut, auch das Gespräch mit J. allein ist gut gelaufen. Die Ziele für den Aufenthalt wurden abgesteckt, erstmal geht es um eine Stabilisierung von J., damit sie wieder am Alltag teilnehmen kann. Eine Traumabewältigung kommt erst dann in Frage, wenn sie bereit dafür ist – und da wird ihr ein von der Klinik vermittelter Therapeut helfen, der sogar in der Nähe unseres Wohnortes ist. Die erste Zeit in der Klinik wird für uns alle hart werden, denn Belastungsproben erfolgen erst nach ca. 3 Wochenenden in der Klinik. D.h. sie kann erstmal nicht über Nacht nach Hause. Auch Besuche in der Woche sind auf einen Nachmittag beschränkt……

Aber ich denke sie hat so die Chance, wieder zu sich selbst zu finden und gesund zu werden. Auch wir haben dann endlich mal die Möglichkeit Abstand zu gewinnen und durchzuatmen, denn genau das fällt uns z.Z. sehr schwer.

Mein Rehaantrag/Widerspruch liegt immernoch/wieder bei der Rentenversicherung – mittlerweile rufe ich mind. einmal in der Woche dort an. Frau hat ja keine anderen Hobbys. Diese Woche war von den Schmerzen her sehr haftig, besonders Dienstag und Mittwoch war es nur schwer zu ertragen – trotz ausreichend Schmerzmittel. Das Tramadol kann ich tagsüber nicht nehmen, ich kann dieses wattige Gefühl im Kopf davon nicht leiden. Aber Abends nehme ich hin und wieder eine – ich muss sagen, dann bin ich mal für ein paar Stunden schmerzfrei – ein geiles Gefühl. Sorgen macht mir nur die Gefahr der Abhängigkeit, aber ich denke im Moment muss ich mir darum keine Gedanken machen. Heute konnte ich dann auch wieder zu meinem geliebten Aquasport – mittlerweile habe ich mir ein Buch mit Übungsanleitungen zugelegt, die ich mir im Moment erarbeite. Dadurch habe ich schon ein richtiges Workout zusammengestellt, bestehend aus Krafttraining und Konditionsaufbau – wobei heute mehr Kraft – und Beweglichkeit an der Reihe waren. Ich muss sagen, langsam zeigt sich die Wirkung meiner Mitgliedschaft im Schwimmbad. Morgen werden ich wahrscheinlich mit der Kleinen schwimmen gehen und ggf. übermorgen wieder allein.

Übermorgen habe ich auch endlich wieder Massage. Und im Mai werde ich mir auf jeden Fall wieder Akupunkturnadeln setzten lassen. Denn danach ging es mir deutlich besser.

Unseren Wohnwagen werden wir nun entgültig abschaffen und dieses Jahr Urlaub auf Balkonien machen – nur einen neuen Quickup – Pool werden wir uns gönnen. Wir haben eine wunderbare Terasse und evtl. habe ich ja bis dahin wieder einen Job. Und evtl. können er und ich unser schönes Zuhause auch eine Zeit allein geniessen – denn die Kinder sind evtl. für 1 – 2 Wochen mit Omma und Oppa, bzw. mit Freunden  unterwegs.

Auch die Kaninchen werden ab nächster Woche neue Besitzer finden. Sie sind für uns nur noch eine Belastung und das ist gegenüber den Ninchen nicht richtig, also werden sich neue Besitzer über sie freuen und sie werden es gut haben.

Ich mag es, wenn

  • der  Haushalt gehaushaltet ist und sich jetzt erstmal neuer Schmutz ansammeln muss.
  • ER Saxophon übt
  • der Kühlschrank wieder voll ist und ich erst wieder in einer Woche einkaufen gehen muss
  • Dschungelcamp ;-))
  • ich morgen wieder meine Bahnen schwimmen und anschließend die Sauna genießen kann
  • sich meine Stimmung, trotz Schmerzen im Bereich 5 – 6 auf der Schmerzskala, nicht ins Bodenlose verabschiedet
  • meine Kleine mit mir kichert und lacht
  • meine Beine auch Abends nicht mehr aussehen wie Fesselballons
  • der Minihund Unsinn macht, z.B. Aufgeräumtes Hundespielzeug wieder malerisch im Wohnzimmer verteilt…so alle 5 Minuten
  • der Ofen an ist und es behaglich warm im Haus ist
  • ich seit fast drei Wochen den Tagesablauf in regelmäßigem Ablauf habe und wir sogar zu normalen Zeiten Mittagessen können
  • ich trotz Vollmond schlafen kann

Geschützt: Gespräch mit der Schule

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Geschützt: Manchmal bin ich einfach am Ende

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Im großem und ganzem

bin ich im Moment zufrieden und mir geht es gut.

Ich war am Freitag einen ganzen Tag mal nach langer Zeit mal wieder hier *klick* in der Sauna. Es tat mir so gut, erst an der Wassergymnastik teilgenommen und alle Gelenke durchbewegt und dann in Ruhe meinen Gedanken nachhängen, Musik hören und lesen. Diese innere Ruhe, die hält bis jetzt an.

Die Schmerzen sind zu Zeit mit morgens und abends mit Ibuprofen 800 gut auszuhalten. Gestern habe ich wieder einen Versuch gestartet mit Nordic Walking – es ging leidlich, Schmerzen waren da, aber noch so gerade auszuhalten. Gestört hat mich vielmehr, das ich durch die lange Pause noch keinen Rhythmus mit Atmung und Schritten habe – aber es wird wieder. Auf jeden Fall ist es Gold wert für meine Psyche.

Die Kinder haben seit dem Wochenende Ferien – schön wenn mal alles entspannt läuft. Das Verhältnis zu meiner Großen hat sich auch etwas entspannt.

Ich werde in der nächsten Zeit wieder Bewerbungen schreiben, aber es wird schwer werden – denn wer stellt jemanden ein, der übergewichtig ist? Auf jeden Fall weiß ich, das ich weiter im Gesundheitswesen tätig sein möchte – aber es gibt nur wenige Stellen, die nicht im Pflegebereich sind.

Hmm… Ausreden?

Ich gehe dann heute nicht zur SHG – hier herrscht soviel Unruhe, ER muss gleich nochmal weg. Und ich mag es nicht, wenn die Kleine in der Woche zu spät ins Bett kommt und das wäre garantiert der Fall. Und sie von meiner Großen ins Bett bringen lassen, ist im Moment nicht wirklich der Renner – jede Kommunikation der Beiden ist verbunden mit Geschrei und gegenseitigem Anmeckern….Nä, muss nicht sein!

Ich wäre gefahren wenn ER am Abend da wäre – aber ich leugne nicht das es mir so auch recht ist – zu recht vielleicht – im Sinne von ich mach es mir und meiner Familie zu einfach….