Auf halber Strecke zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke

Nach Op

Der Freitag begann dann mit aufstehen und endlich wurde auch der Blasenkatheder entfernt. Ziemlich schnell war das Schluckröntgen angesagt. Das Zeug schmeckte einfach widerlich, aber ich bin dicht.
Daher gab es dann nach der Visite endlich etwas Tee….schlückchenweise! Ist mir aber sehr gut bekommen.
Auch mit meinem Besuch konnte ich schon für eine halbe Stunde in die Cafeteria gehen, natürlich habe ich dort nichts gegessen oder getrunken. Nur mit meinem Papa drüber nachgedacht, was mit dem entnommenen Magen passiert – er dafür das daraus eine Handtasche wird, mein Vorschlag war ein Fussball – meine Mum fand uns ekelig……
Abends war ich ganz schön ko, aber in der Nacht konnte ich nur wenig schlafen, da mich mein Rücken so ganz ohne Schmerzmittel zunehmend schmerzte. Für meinen Bauch brauchte ich da schon nix mehr. Das Liegen war eine Qual, bin ja eigentlich ein Bauchschläfer und konnte nur für ein paar Minuten auf der Seite liegen, auch das Bett verstellen brachte nicht viel.

Samstag = Wochenende – trotzdem bekam ich meinen Arzt zu sehen, er war weiterhin zufrieden mit meinem Heilungsverlauf und begeistert, das ich schon so fit bin.
Also gab er auch die Order die Drainage zu ziehen, wurde auch sehr schnell und vollkommen schmerzfrei durch eine Schwester erledigt. Damit stand dann auch dem vollständigem Duschen am nächsten Tag nix mehr im Wege……

Der Sonntag begann wie der Samstag, nur wenig geschlafen und ziemliche Rückenschmerzen, dadurch war ich dann auch einigermaßen niedergeschlagen als Doc Schumann kam, aber nach seiner Anordnung, das Trinken unbegrenzt und die Infusion ab könne war ich schon mal wieder obenauf, zusätzlich verordnete er mir mein gewohntes Schmerzmittel (Ibuprofen) als Zäpfchen, auch ne Schlaftablette solle ich doch heute Abend nehmen, wäre gar kein Problem, da es eine Kapsel zum aufbeißen sei.
Ein Zäpfchen konnte ich sofort nehmen und nach gut einer Stunde ging es mit mir aufwärts. So konnte ich dem Besuch von Mann und Tochter freudig entgegensehen.
Und tatsächlich bekam ich zum Abend die erste klare Brühe – endlich mal ein anderer Geschmack, wobei ich es nicht schaffte, die Portion aufzuessen.
Etwas merkwürdig war in den ganzen Tagen bisher meine Körpertemperatur, Immer wieder lag sie über 37, 5 – mit einem Ohrthermometer gemessen, dieses habe ich allerdings bei uns schon vor Jahren in die Tonne geschmissen, weil es bei mir eine zu hohe Temperatur anzeigte, immer…..allerdings macht man sich in so einer Situation schon seine Gedanken und hofft, das es keine Komplikationen gibt und der Magen dicht bleibt.
Überrascht hat mich heute, das ich schon wieder etwas belastbarer geworden bin und der Bauch sich eigentlich nur noch wie Muskelkater anfühlt.

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