Auf halber Strecke zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke

Archiv für September, 2011

Und wieder Freitag

Wieder eine volle Arbeitswoche rum.

Es war anstrengend, aber es geht mir ganz gut. Außer von dem monatlichem Übel abgesehen habe ich zu Zeit keine großartigen Beschwerden. Und die Waage zeigt sogar ein dickes Minus an.Ich freu mich!

 

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Freitag

Kennt ihr dieses Gefühl? Wenn man etwas geschafft hat, etwas erreicht hat? Oder einfach nur wahnsinnig glücklich ist? Das Gefühl, das wie Luftbläschen im Bauch kribbelt und einem den Atem verschlägt?

Heute hatte ich dieses irre Glücksgefühl in mir, als ich von der Arbeit nach Hause fuhr! Seit Jahren hatte ich das schon nicht mehr, eine ganze Zeit habe ich nichts gefühlt – innerlich wie tot – zumindest im Bereich meiner Arbeit. Irgendwie vollkommen abgestumpft und interessenlos. Jetzt weiß ich auch wieder wie das geht – vor Glück zu weinen!

Sieben Arbeitstage habe ich jetzt hinter mir.

Ich habe:

  • sehr, sehr viel Neues gelernt
  • festgestellt, das Learning by Doing immer noch die effektivste Methode ist, einen neuen Bereich kennenzulernen
  • viel Papierkrieg geführt
  • viel Spaß gehabt
  • viel gelacht
  • Stress gehabt
  • mich kaum geärgert
  • ein paar Dinge noch nicht ganz verstanden
  • Diskussionen geführt
  • mir keinen Bären aufbinden lassen
  • mich gefreut und war manches mal wirklich entsetzt
  • alle alten Ängste verloren und ein paar neue hinzugewonnen

Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Arbeitswoche – wobei ich aber sagen muss, das ich froh bin, wenn diese dann ebenfalls vorbei ist und ab dann meine 28 Stunden Woche einsetzt.

Trotzdem bin ich heute wirklich am Ende meiner Kräfte – Geistig und sogar körperlich. Ich habe Muskelkater vom Treppensteigen – mein Fachbereich liegt im 2. Stockwerk, das Büro im 1. Stockwerk  (genauso wie der Kopierer) und das Angestellten – WC im Erdgeschoss. Also laufe ich mehrfach am Tag rauf und runter…..und das die ganze Woche….aber es hat dafür Wirkung auf meiner Waage *freu*

Interessanter Weise habe ich derzeit kaum Rückenschmerzen – ich nehme zwar brav weiter meine Medikamente, ohne geht es nicht – aber die Schmerzen behindern mich nicht in meiner Arbeit – und das ist eigentlich das Schönste an der Sache.