Auf halber Strecke zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke

Archiv für März, 2011

Keine Lust

Heute morgen haben wir etwas länger geschlafen – dank Sommerzeit bis 10 Uhr. Nach einem ausgiebigen Frühstück stand dann zur Wahl nochmal ein Ründchen schlafen oder sportliche Betätigung – für IHN und die Kleine (inkl. Hundis) eine Wanderung im nahegelegenen Wald und für mich im Schwimmbad. Es wurde natürlich der Sport (mit viel Überwindung für mich)

Im Schwimmbad war es angenehm leer und ich konnte 40 Ausdauerbahnen schwimmen und für 20 Minuten verschiedene Muskelgruppen trainieren – hauptsächlich wieder mal Bauchmuskeln und damit dann auch die langen Rückenmuskeln. Im Moment macht mir dei BWS zu schaffen – ich bin mir nicht sicher, ob es da ein Problem gibt oder die Ursache ebenfalls in der LWS liegt.  Ich werde, beim nächsten Besuch mal meinen Orthopäden drauf ansprechen. Nach dem Schwimmen noch meine zwei üblichen Saunagänge – wobei der letzte dank Aufguss richtig gut heiß war.

ER war heute für die Nahrungszubereitung zuständig – lecker Hähnchen mit Backofengemüse. Gleich werde ich bestimmt friedlich ins Bett fallen…..

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Es geht weiter

Meine Große ist vorgestern in der Schule bewusstlos zusammengebrochen und wurde mit dem Rettungswagen in die nächste Kinderklink transportiert. Wieder einmal – ihr Kreislauf ist durch verschiedene Faktoren nicht der Beste und diese Synkopen hat sie leider, immer mal wieder im Frühling und Frühsommer, meist geht es ihr nach einer Tasse Kaffee, Migränemittel und Kopfschmerztablette wieder gut. Wäre es auch diesmal, wenn die Schule sich an die getroffene Vereinbarung gehalten hätte. So aber wurde wieder einmal das ganze Programm gefahren: Blutwerte, EEG, EKG, komplette neurologische Untersuchung, 24 – Stunden Blutdruckkontrolle und ein 24 Stunden stationärer Aufenthalt.

*Seufz* Natürlich muss die Schule die Rettung anrufen, wenn eine Schülerin zusammenklappt.

Aber durch diesen außerplanmäßigen Krankenhausaufenthalt gibt es ein vorwärts in ihrem Hauptproblem – denn dies wird die Ursache auch für ihre körperlichen Probleme sein. Am Freitag ist endlich die Aufnahme in der neuen Klinik – die behandelnde Ärztin hatte diese Klinik angerufen und Dampf gemacht. Ich bin so froh, das es endlich ein weiterkommen für sie gibt. Gestern habe ich dann schon mit ihrer behandelnden Therapeutin telefoniert und einiges erfahren. Diese Klinik geht anscheindend mit mehr Regeln und Kontrollen an die Behandlung heran, als die Klinik in der sie letztes Jahr einen Therapieversuch hatte.  Auch, wenn einige Sachen davon, selbst mich schlucken lassen.

Test bestanden

Ich liebe mein IPhone *g* und ich gestehe – ich bin auf dem besten Wege App – süchtig zu werden *lach* Besonders mag ich natürlich die Apps aus dem Bereich Gesundheit und Medizin. Bewährt und einen Nutzen haben sich bei mir der Trinkkalender (seitdem trinke ich meine 2,5 L am Tag), ein Wecker und ein Calorienwatcher….auch etliche Hörbücher und Potcasts sind per ITunes schon gespeichert worden – lästig finde ich eigentlich nur die kurze Akkuzeit, da hatte mein Aino mehr – hatte aber nur 8 GB (nur ist gut *g*)

Ansonsten geht es mir in den letzten Tagen gut. Die Schmerzen bewegen sich auf einem Level von 3 bis 6 und durch ausreichende Magnesiumzufuhr haben sich auch diverse anderer Probleme verflüchtigt.  Und wir haben Frühling! Ich geniesse es sehr, wenn sich endlich wieder Farben in der Natur zeigen – die Forsythie im Garten blüht wunderschön gelb, beim Holunder sind die ersten zartgrünen Blättchen zu sehen. Das Gras wächst – von uns misstrauisch beäugt – müssen wir doch bald wieder mit den Tücken unseres Rasenmähers kämpfen.

Meine Große hat weiter Auszeit bei meinen Eltern – und letztendlich sind dort die gleichen Probleme wie hier, mit einem Unterschied, das meine Eltern emotional anders damit umgehen können als wir. Daher lässt auch das Versagensgefühl lagsam etwas nach.

Der Kleinen geht es derzeit richtig gut – in der Schule scheint es gut zu laufen, sie wirkt fröhlich und ausgeglichen.

Test

Geblogt mit meinem I-Phone

Runterkommen

Zur Zeit ist die ganze Situation hier mahr als angespannt. Es kann nicht sein, das eine 16 jährige sich im Leben immer wieder die Rosinen rauspickt. Geht es aber um Pflichten und Schule, dann hat sie keinen Antrieb und sieht nur noch Lieblosigkeit unsererseits. Sie erhält von uns die Unterstützung, die sie braucht – leider ist es nicht die Art Unterstützung, die sie für nötig hält….deshalb wird sie in den nächsten Tagen/Wochen bis das sie in Therapie geht, in der Woche bei meinen Eltern leben und am Wochenende bei ihrem Freund. Jetzt muss ich mich nur noch von dem Gefühl freimachen, auf ganzer Linie als Mutter versagt zu haben…

Die Situation hat mich sehr aufgewühlt und ich bin sehr angespannt – aber ich merke auch, das ich durch die Lösung innerlich zur Ruhe komme und wieder durchatmen kann, auch die Schmerzen lassen dann wieder nach.

In der letzten Zeit mache ich mir immer wieder Gedanken, welche Umschulung in Frage kommt für mich. Ich hatte das Ganze etwas verdrängt durch die Situation hier, aber langsam muss ich eine Entscheidung treffen. Teilweise komme ich mir vor wie ein Kind das überlegt, was es mal werden will. Denn es ist vieles möglich….ich könnte einen Aufbau auf den kaufmännischen Bereich im Gesundheitswesen machen oder den EDV Bereich, oder ich mache die Schulung zur EDV Fachkraft im Gesundheitswesen oder ich schule um zur Logopädin oder zur MFA oder zur PTA oder Ergotherapie oder Altentherapeutin. Klar ist, dem Gesundheitswesen werde ich treu bleiben – dort gibt es in den Bereichen auch Arbeitsstellen. Aber die große Frage ist: was will ich überhaupt? Vor erneutem Lernen eines anderen Berufes habe ich keine Angst – da ich schon vieles gelernt habe, dürfte das nicht sooo schwer werden – gerade von der Medizin ähneln sich doch viele Dinge. Bei der Logopädie ist Musikalität gefragt, habe ich die im ausreichenden Maße? Und und und….demnächst mehr in diesem Theater Blog…

Nachts wenn alles schläft…….

  • Ohren klingeln von zuviel Karnevalsmusik
  • schlaflos von zuviel Kaffee in verschiedenen Formen…auch mit ein bisschen Alkohol und der brummenden Heizung
  • zuviele Bilder und Eindrücke von zuvielen Menschen im Kopf
  • Halsschmerzen vom Reden, Singen und der Kälte
  • langsam wieder aufgetaut
  • Spaß gehabt mit Mann und Kindern
  • jede Menge Geld in den Fingern gehabt und alles für unseren Heimatverein
  • Diskutiert über Würstchenpreise
  • Diskussion über Würstchenpreise rigeros beendet
  • Gelacht über angeschickerte Menschen, die einfach gut drauf waren
  • besorgt über absolut betrunkene Mädels
  • auf meine Mädels aufgepasst
  • Zug geschaut
  • Strüssje gebunden
  • Auftritte begleitet
  • Weiberfastnachtskopfschmerzen auskuriert
  • wunde Hände geklatscht

Kurz und gut:

Karneval gefeiert