Auf halber Strecke zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke

Archiv für Februar, 2011

Wird alles gut?

Ja, ich habe Hoffnung!

Gestern hatten wir endlich den Termin in der besagten Klinik.  Die Klinik macht einen freundlichen, fast schon gemütlichen Eindruck – alles sehr farbenfroh. Die aufnehmende Ärztin interessierte sich für uns, sie machte eine komplette Anamnese inkl. alles innerhalb der Familie. Fand ich sehr gut, auch das Gespräch mit J. allein ist gut gelaufen. Die Ziele für den Aufenthalt wurden abgesteckt, erstmal geht es um eine Stabilisierung von J., damit sie wieder am Alltag teilnehmen kann. Eine Traumabewältigung kommt erst dann in Frage, wenn sie bereit dafür ist – und da wird ihr ein von der Klinik vermittelter Therapeut helfen, der sogar in der Nähe unseres Wohnortes ist. Die erste Zeit in der Klinik wird für uns alle hart werden, denn Belastungsproben erfolgen erst nach ca. 3 Wochenenden in der Klinik. D.h. sie kann erstmal nicht über Nacht nach Hause. Auch Besuche in der Woche sind auf einen Nachmittag beschränkt……

Aber ich denke sie hat so die Chance, wieder zu sich selbst zu finden und gesund zu werden. Auch wir haben dann endlich mal die Möglichkeit Abstand zu gewinnen und durchzuatmen, denn genau das fällt uns z.Z. sehr schwer.

Mein Rehaantrag/Widerspruch liegt immernoch/wieder bei der Rentenversicherung – mittlerweile rufe ich mind. einmal in der Woche dort an. Frau hat ja keine anderen Hobbys. Diese Woche war von den Schmerzen her sehr haftig, besonders Dienstag und Mittwoch war es nur schwer zu ertragen – trotz ausreichend Schmerzmittel. Das Tramadol kann ich tagsüber nicht nehmen, ich kann dieses wattige Gefühl im Kopf davon nicht leiden. Aber Abends nehme ich hin und wieder eine – ich muss sagen, dann bin ich mal für ein paar Stunden schmerzfrei – ein geiles Gefühl. Sorgen macht mir nur die Gefahr der Abhängigkeit, aber ich denke im Moment muss ich mir darum keine Gedanken machen. Heute konnte ich dann auch wieder zu meinem geliebten Aquasport – mittlerweile habe ich mir ein Buch mit Übungsanleitungen zugelegt, die ich mir im Moment erarbeite. Dadurch habe ich schon ein richtiges Workout zusammengestellt, bestehend aus Krafttraining und Konditionsaufbau – wobei heute mehr Kraft – und Beweglichkeit an der Reihe waren. Ich muss sagen, langsam zeigt sich die Wirkung meiner Mitgliedschaft im Schwimmbad. Morgen werden ich wahrscheinlich mit der Kleinen schwimmen gehen und ggf. übermorgen wieder allein.

Übermorgen habe ich auch endlich wieder Massage. Und im Mai werde ich mir auf jeden Fall wieder Akupunkturnadeln setzten lassen. Denn danach ging es mir deutlich besser.

Unseren Wohnwagen werden wir nun entgültig abschaffen und dieses Jahr Urlaub auf Balkonien machen – nur einen neuen Quickup – Pool werden wir uns gönnen. Wir haben eine wunderbare Terasse und evtl. habe ich ja bis dahin wieder einen Job. Und evtl. können er und ich unser schönes Zuhause auch eine Zeit allein geniessen – denn die Kinder sind evtl. für 1 – 2 Wochen mit Omma und Oppa, bzw. mit Freunden  unterwegs.

Auch die Kaninchen werden ab nächster Woche neue Besitzer finden. Sie sind für uns nur noch eine Belastung und das ist gegenüber den Ninchen nicht richtig, also werden sich neue Besitzer über sie freuen und sie werden es gut haben.

Arztbesuch

Heute war ich dann mal wieder beim Orthpopäden. Es ist so frustrierend…nachdem mir im Januar keine KG verordnet wurde – weil der Arzt ja nochmal untersuchen müsse und ich dafür bitte mit Termin kommen solle. Tja, die Unter such bestand aus der Frage, was er für mich tun könne, das Ausstellen eines KG- Rezeptes und der Aussage, das ich erst im Mai nochmals zur Akupunktur kommen könne, ansonsten weiter wie bisher – man könne sonst nicht viel machen. War mir klar, aber dafür habe ich jetzt seit Anfang Januar ohne KG/Massage aushalten müssen……

3 Kliniken

Ganze drei Kliniken gibt es in unserer Nähe, die für die Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen bei Jugendlichen geeignet sind – wovon wir aber bereits zwei schon vor einiger Zeit ausgeschlossen hatten. Die Klinik die noch übrig bleibt ist ca. 100 km entfernt (für tägliche Besuche heftig) aber wir haben selber eine Klink in näherer Umgebung gefunden – zwar ein anderes Bundesland, aber nur knapp 34 km von Zuhause weg. Ende Februar haben wir dort ein Aufnahmegespräche – jetzt muss sie nur noch wollen.

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Verschlafen

Heute haben wir alle verschlafen. Der Wecker für die Große klingelt um 6:00 Uhr, der für die Kleine um 6:45 Uhr – heute sind wir ich um 8:20 wach geworden – viel mehr wunderte ich mich, als ich mir den Schlaf aus den Augen rieb, das es draussen schon hell war……nun gut, es bringt ja nichts, dann in Hektik zu verfallen, zu spät waren die Kinder ja sowieso (wobei J. ja auch oft wegen ihrer Antriebsschwäche verspätet zum Unterricht geht – aber besser als gar nicht)

Gestern nach dem Arztbesuch mit J. fühlte ich mich, wie durch eine Mangel gedreht, irgendwie mit meiner Gefühlswelt am Ende, Rat- und Kraftlos. Also schleppte ich mich durch den Tag, der mal wieder angefüllt war mit so schönen und bereichernden Dingen, wie Müll entsorgen, aufräumen, putzen, bügeln, kochen….STOP! HALT!  Das Kochen macht mir ja Freude – zumindest, wenn es darum geht etwas neues auszuprobieren und Leckerchen zu zaubern….wie am Wochenende – da gab es Tafelspitz mit Meerrettichsoße…hmmm, einfach nur lecker, wenn am weiß wie es richtig geht. Hatte ich im WDR gesehen und musste es unbedingt ausprobieren – und es war rundum gelungen. Mal sehen was ich dieses Wochenende produziere.

Am Samstag geht für meine Kleine der Karneval los – der erste Auftritt, bei dem sie auch tanzen wird. Sie hat richtig viel Spaß am Tanzen und am Karneval. 11 Auftritte wird sie in dieser Session haben, wobei Weiberfastnacht der anstrengenste Tag für sie werden wird, denn da wird mit dem Kinderprinzenpaar durch die Gemeinde gezogen – und bei jeder Station (Kindergarten, Seniorenheim, Schulen etc.) werden sie ihre Tänze aufführen. Karnevalssonntag steht dann der Karnevalszug hier im Ort an – dort ist sie dann mit auf dem Prinzenwagen, Kamelle und Strüssje schmeissen.

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