Auf halber Strecke zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke

Archiv für Mai, 2010

Langsam kommt Licht ins Dunkel

Unsere große Tochter hat endlich offenbart, was sie so beschäftigt. Was genau passiert ist, werde ich hier nicht schreiben. Aber wir wissen jetzt wie wir das Ganze angehen können und ihr helfen können. Wir stehen in Kontakt mit ihrer Schule und einem richtig gutem Kinderarzt. Desweiteren muss jetzt ein Kinderpsychologe hinzugezogen werden. Denn sie selber sieht sich in einer vollkommen falschen Rolle – sie meint, sie habe etwas ganz Schreckliches angestellt – doch sie ist nicht schuld!

Das Wochenende war hart – sie wollte nicht mit uns reden, hat bei ihrem Freund geschlafen. Wir kamen überhaupt nicht mehr an sie heran, sie verstand unsere Unverständnis nicht und wir wussten, das da ganz furchtbar etwas schief läuft. Diese Unwissenheit hat uns seit fast drei Monaten zu gedanklichen Höchstleistungen getrieben. Leider waren wir mit einigen Gedanken nicht so ganz falsch. Ich denke, vor uns liegt noch ein langer Weg – aber es war so schön nach dem Gespräch gestern abend, waren wir noch gemeinsam beim Griechen essen. Nach langer Zeit wirkte sie mal entspannt und gelöst. Sie hatte auch ihr Lachen wiedergefunden.

Alles wird gut!

Vorfreude

Wenn alles gut geht, bin ich das nächste lange Wochenende wieder an meiner geliebten Ostsee – meine Kleine und ich werden uns ein Mama/Tochterwochenende gönnen. Die Große hat an solchen Unternehmungen das Interesse verloren – eigentlich an allen Dingen, die unsere Familie betreffen (aber das ist ein anderes Thema)

Aber die Kleine und ich freuen uns darauf – gemeinsam wieder Richtung Norden zu starten. Sie freut sich vor allem drauf, das sie auf dem Beifahrersitz Platz nehmen darf – natürlich im Kindersitz. Aber sie ist eine angenehme Beifahrerin – kein Meckern, kein Quengeln – nur Gesabbel, Singen oder Stille, weil sie schläft.

Ihr wird die Zeit ohne die große Schwester gut tun, denn die Probleme der Großen nehmen derzeit sehr viel Platz und Energien  in unserem Leben ein. Darunter leidet die Kleine erheblich – das wir dann kein Ohr für sie haben und oft sehr angespannt sind. Eben weil sie sehr pflegeleicht ist, wird sie dann übergangen. Das rächt sich dann mit einem Kind, das traurig und schlecht gelaunt erscheint.

Warum wirkt sich eigentlich diese blöde Pubertät auf die ganze Familie aus? Zurzeit habe ich das Gefühl alles dreht sich um die Große und ihre Befindlichkeiten – dabei wird sie eigentlich nur Erwachsen. Es sollte doch ein ganz normaler Prozeß sein, bei dem die Kinder rebellisch werden und die Eltern peinlich. Doch es geht viel weiter – sie macht Dinge, die ich nicht nachvollziehen kann und erst recht nicht verstehe. Und schon drehen sich meine Gedanken wieder komplett um sie…..

Wochenende und so

Heute ist schon wieder Mittwoch und ich habe noch kein Wort geschrieben diese Woche.

Am Wochenende waren wir ja endlich unseren Wohnwagen in W. bei K. an der Ostsee aufbauen. Der Donnerstag war wie erwartet anstrengend mit fast 8 Stündiger Fahrt und anschließendem Aufbau. Aber alles bestens geklappt (mehr …)

Geschützt: Gespräch mit der Schule

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Ratlos

immer und immer wieder klagt meine Große über Kopfschmerzen. Schon mehrfach wurde sie untersucht. Im KH G. vor 5 Jahrenauch schon CT und MRT gemacht. Alles immer ohne Befund. Trotzdem hat sie weiter Schmerzen und schwindelig ist ihr auch. Gestern waren wir wieder mal beim Neurologen – nochmals MRT mit Darstellung der Gefäße, wieder ohne Befund. Der Neurologe schickte uns mit der Diagnose vaskuläre Kopfschmerzen nach Hause. Man könne eine Langzeittherapie mit einem Kreislaufmittel starten – das würde er in seinem Befund an unseren Hausarzt mitteilen. Es gab kein Rezept für dieses Medikament, es gab noch nichtmal Hilfe bei den akuten Schmerzen.

Immerhin wissen wir jetzt das es nichts Bedrohliches ist, aber trotzdem kann ich ihr nicht helfen. Muss das immer so kompliziert sein….

Bin jetzt mal in die Apotheke das Medikament abholen, was der Hausarzt uns gestern nach einem Anruf verordnet hat.

Noch 5 Tage

dann geht es endlich wieder an die Ostsee…

Mal schauen, ob unser Wohnwagen überhaupt noch da steht (mehr …)

Geschützt: Manchmal bin ich einfach am Ende

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