Auf halber Strecke zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke

Kommunikation….

…mit pubertierenden Mädchen ist schwierig bis unmöglich, zumindest bei uns. Nach den letzten Unstimmigkeiten am Wochenende  – wegen Weggehen, bei Freund schlafen und dann Zuhause alles links liegen lassen – startete ich gestern den Versuch eines Familiengesprächs am Esstisch. Jeder sollte seinen Senf dazugeben und sagen, was ihn stört. J. reagierte trotzig, motzig und stur. Kein herankommen an sie, kein Appell an ihre Intelligenz oder ihr Gewissen – nichts…ich kann zu Zeit nicht mit ihr reden. Ich bin traurig, das unser Verhältnis im Moment offenbar so gestört ist – ich hoffe, das es wirklich nur eine Phase ist.

…mit IHM funktioniert doch, manchmal etwas holperig und streiten , obwohl wir gleicher Meinung sind, aber es ist alles gut. Wir kennen uns halt über 23 Jahre und können unsere Launen und Denkweisen einschätzen. Ein befriedigendes Gefühl und wir haben beschlossen, dies uns nicht durch unsere (trotzdem haben wir sie lieb) Zicke, stören zu lassen. Also werden wir jetzt wieder mal klare Ansagen machen und uns in Gelassenheit üben.

Noch hat sich mit meinem Widerspruch bei der Rentenversicherung nichts getan – das wird mit Sicherheit wieder eine endlos Geschichte. Ich werde nicht den Weg der Klage gehen, sollte der Antrag wieder abgelehnt werden, sondern werde mich um die Magenbypassop kümmern und diese beantragen. Morgen rufe ich im Hallenbad in E. an und werde mal nachhören, wann die nächsten Kurse in Wassergymnastik starten. Und ich werde morgen nach G. zur Adipositas-Selbsthilfe-Gruppe fahren. Hoffentlich kneife ich nicht wieder wie letzten Monat. Mein Selbstbewusstsein ist im Moment nämlich irgendwo unter der Teppichkante zu suchen, ich derzeit (wiedermal) ein echtes Problem mich auf neue Menschen und Situationen einzulassen. Ich überleg immer, was denken die jetzt von mir und meine es dann auch an ihren Gesichtern ablesen zu können. So nach dem Motto: „Mein Gott ist die Dick, zu blöd zum Abnehmen“  Dieses Gefühl der Scham, das lähmt mich kollossal. Aber ich will das nicht mehr…..ER kann diese Gefühle nicht nachvollziehen, steht aber voll hinter mir und unterstützt mich.

Hoffentlich wird das Wetter jetzt langsam besser – ich sehne die Wohnwagenzeit herbei, endlich wieder Meerluft schnuppern. Dieser Winter macht mich fertig.

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