Auf halber Strecke zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke

Time for Two

Donnerstag

Da wir eine kleine feine Firma im EDV – Bereich betreiben, war die Cebit eine Pflichtveranstaltung für uns. Morgens früh hin – wir waren der Annahme, das in der Woche vielleicht nicht ganz so viel los wäre, wie Sonntag – war nicht so. Jede Menge Leute knubbelten sich mit uns vor die Präsentationsflächen. Da dies aber nicht unser erster Besuch dort war, wussten wir, wo wir hin wollten und was wichtig war. ER ist in die Hallen mit dem doch für mich arg technischen Kram und ich bin in den Bereich der Medizin abgetaucht. Ja, das gibt es auch auf der Cebit.

Die Hallen sind riesig und die Wege weit – für Menschen mit Handicaps ist die CEBT nicht so einfach zu bewältigen, Ruheplätze mit Bänken oder anderen Sitzmöglichkeiten sind sehr beschränkt und nicht in jeder Halle vorhanden. Gegen 17 Uhr waren mein Rücken und ich am Ende, trotz zusätzlicher Schmerzmedikation. Alles Wichtige war aber erledigt und unsere Zweisamkeit konnte starten.

Also auf, Richtung Stade, gefahren aber nur ne Stunde, da wir beide müde und vor allem Hungrig waren – haben uns vom Navi das Hotel an der Therme anzeigen lassen und sind dann gegen 19 Uhr dort eingecheckt. Das Essen war hervorragend und das Bierchen hat uns auch gut geschmeckt. Die Inhaber und Bedienung waren sehr freundlich und die Zimmer gemütlich – kurz und gut ein nettes Hotel, kann man weiterempfehlen. Wir hatten viel Spaß dort und werden bestimmt mit den Kindern mal den Heidepark besuchen und dann dort nächtigen.

Freitag

Nach einem gemütlichen und reichlichem Frühstück haben wir uns dann in Ruhe auf den Restweg nach Stade gemacht – schön die Landstraße gezockelt – ich bin gefahren und ER konnte – dank UMTS ein paar Mails abfragen und noch ein paar geschäftliche Dinge erledigen. Die Sonne schien, es lag kein Schnee, es war nicht wirklich viel Verkehr – wir konnten sogar irgendwelche Störungen reden – das hat absoluten Seltenheitswert und deshalb so kostbar.

Im Ramada Hotel angekommen, erst mal in Stade Kaffee trinken gegangen. Dabei haben wir uns dann mal die Zeit genommen, um uns wegen neuer Handytarife beraten zulassen – denn in letzter Zeit war es vor allem bei IHM unverhältnismäßig teuer. Raus gegangen sind wir zufrieden – jeder mit einem neuem Spielzeug – bei mir ist ein schnuckeliges Sony abgefallen. In der Stadt haben wir dann noch ein paar Kleinigkeiten für die Kinder und die vergessene Haarbürste besorgt.

Nachmittags dann im Hotel erst mal relaxt. Abends wie in der ersten Verliebtheit noch was essen, Kino und bei Caipihrina den Abend ausklingen lassen.

Samstag

Um 11 Uhr hatten wir unseren Massagetermin im Solemio. Die Massage war ok – wobei ich mal wieder sehr grinsen musste, weil es mal wieder jemand war, der meinte, dass ich ja dringend abnehmen müsste – JA! Ich weiß, danke! Ich kann auch in den Spiegel sehen!

Aber die Massage war gut und ich stellte meine Ohren auf Durchzug – ich muss nicht jedem erklären, was ich vorhabe. Die Sauna im Solemio hat mir nur mäßig gefallen – besonders ärgerlich war, dass im Saunabereich die Getränketheke nicht geöffnet war. Insgesamt hatte der Saunabereich wenig Charme – Hauptsache ich war mit IHM mal ungestört. Nach unseren obligatorischen 3 Saunagängen zog es uns in den Ratskeller von Stade – lecker rotes Bies und lecker Currywurst! Nach 4 Bierchen mussten wir im Hotelzimmer ein Nickerchen einlegen.

Frisch geduscht und schön gemacht ging es zum Candle Light Dinner im Hoteleigenen Restaurant – mit liebevoll dekoriertem Tisch, einer leicht überforderten Kellnerin und soweit leckerem Essen. Ich weiß nicht, aber am Nackensteak war irgendein Gewürz, das ich nicht runterbrachte – ein Bissen und ich hätte bald über den Tisch gespuckt. Also hab ich das Fleisch liegen lassen und mich nur an den Bratkartoffeln und dem Salat gütlich getan – auch nicht schlimm, denn das war lecker. Auch die Vorsuppe und das Dessert waren super. Zur Verdauung gab es Apfelbrand und Ramazotti.

In der Cocktailbar haben wir uns noch liebevoll unterhalten.

Sonntag

Nach Hause ging es erst nach einem Abstecher in Richtung Nordsee – denn das geht ja nicht, wir sind so nah am Meer und sehen es doch nicht. In Dorum sahen wir es – das Watt, es war Ebbe. Da bin ich endlich wieder am Wasser und es ist Ebbe. Gut das, das an der Ostsee anders ist. Nach einem Fischbrötchen für die Fahrt und Kaffee fuhren wir über Bremerhaven nach Hause.

Das Wochenende hat uns beiden sehr gut getan, man weiß wieder, was man am anderen liebt und warum man mit ihm zusammen ist. Es ist schön zu wissen, dass wir immer noch miteinander lachen können, über viele Dinge gleicher Meinung sind und immer noch in den gleichen Dingen uneins. Und das wir nicht nur aus Kindern und Firma bestehen.

Zuhause erwartete uns das übliche Chaos von Kindern und Hunden. J. wollte am Wochenende ihr Zimmer, mit Hilfe von Opa und Oma neu streichen, sie hat es geschafft das Zimmer auszuräumen…..mein Dad baut ihr jetzt noch einen begehbaren Kleiderschrank ein.

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