Auf halber Strecke zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke

Archiv für Februar, 2010

Kleine Kinder, Große Kinder

Der Opa meines Mannes sagte immer, kleine Kinder – kleine Sorgen, große Kinder – große Sorgen.

So ähnlich geht es im Moment auch mit unserer Großen. So ganz wissen wir noch nicht, was sie bewegt und umhertreibt.  Diese Woche war enorm anstrengend mit ihr. Sind es nur pubertäre Aussetzer oder hat sie ein anders Problem. Ihre Freunde – sind es falsche Freunde? Oder ist ihr Freund gut für sie? Derzeit versuchen wir ein bischen mehr über die Burschen herauszufinden…

Liegen die Probleme in der Schule? Sie sagt, nein…..

Wir haben unsere Probleme miteinander – sie meint, immer zwischen den Stühlen zu stehen, der eine sagt was, jemand anderes hat eine andere Meinung. Aber wer im Mittlepunkt steht, sitzt auch mal zwischen den Stühlen.

Seufz……

Früher, als sie im Baby- und Kleinkinalter war, habe ich immer als eine Art Mantra gesagt: Es ist nur eine Phase, es ist nur eine Phase….

Vielleicht muss ich es mal wieder so sehen……irgendwann wird es besser

Mit der Kleinen war ich jetzt beim Zahnarzt – sie muss die letzten Milchzähne unter Vollnarkose entfernt bekommen, leider hat der Karies zugeschlagen….mir wird jetzt schon ganz anders, wenn ich an die ITN denke…..

Hatschi

Erst kribbelts ein kleines bischen in der Nase, es wird immer stärker und entlädt sich in einem lautem Haaaaatchiiiii. Der Minihund schaut schon gar nicht mehr auf, denn mittlerweile weiß er, wenn ich einmal anfange mit dem Niesen hört das sooo schnell nicht wieder auf……Dabei bin ich noch nicht mal erkältet

Begutachtung

Heute war eine Mitarbeiterin des MDK bei meinem Schwiegervater zur Begutachtung zur Einstufung in eine Pflegestufe. Er wird zumindest in PS I eingestuft und erhält dann auch mind. 1 x in der Woche Hilfe bei der der Körperpflege. Die Gutachterin hat sich auch das Bad angesehen und befürwortet einen Umbau – genauso wie einen Rollator und eine Rampe über die Eingangstufen.

Mir ist wieder mal bewusst geworden, wieviel meine Schwiegermutter mit ihren fast 75 Jahren leistet. Er kann die Körperpflege kaum noch selbst durchführen, alles übernimmt die Schwiegermutter. Und sie ist körperlich auch nicht mehr belastbar. Habe jetzt mit ihr abgemacht, das wir jemanden suchen, der ihr die schweren Dinge im Haushalt abnimmt – wie Fenster putzen, Gardienen waschen usw. Ihre Töchter kümmern sich keinen Cent um ihre Eltern.

Kümmern sich mein Mann oder ich um diese Sachen, gibt es direkt wieder böses Gerede und Zank. Es ist zum aus der Haut fahren!

Im März wird die Schwiegermutter 75. Eigentlich sollte sowas ja schön gefeiert werden – doch es ist ihr nicht zuzumuten für 20 – 25 Personen zu kochen und zu backen. ER und ich werden uns wieder (wie schon beim 75. vom Schwiegerpapa) ums Essen kümmern – aber dieses Mal werden wir es Zuhause kochen und fertig mit zu den Eltern nehmen.

Ich bin mal gespannt, wann es mal wieder zwischen mir und meiner Schwägerin rappelt….

Aneurysma

Heute ist dieses Wort mal wieder begegnet. Sofort kommen Gedanken und Erinnerungen wieder hoch ….an meinen kleinen Bruder. Ich war 19 und er 12 Jahre. Seit einigen Monaten wohnte ich schon nicht mehr bei meinen Eltern, dadurch hatte sich das Verhältnis zu meinem Bruder entspannt und wir waren gern zusammen.

So sollte es auch den Samstag im September 1991 sein. Geplant war, das er erst Fußball spielen geht in W., dann zu mir kommt und wir irgendwas unternehmen. Unsere Eltern waren unterwegs irgendwo in Köln mit einem Verein. Bevor er nach W. mit dem Fahrrad fuhr, kam S. noch zu mir um mir seine Halskette und seine Armbanduhr zu bringen, damit er sie nicht beim Fußball spielen verliert.

Es war das letzte Mal, das ich mit ihm sprach.

Ich hatte es mir Zuhause gemütlich gemacht und wartete auf S. Stattdessen rief mich eine Freundin an und wollte wissen, wo denn meine Eltern seien, ich hatte da schon ein merkwürdiges Gefühl. Später rief sie nochmal an und sagt mir, das S. auf dem Fußballplatz zusammengebrochen wäre und auf dem Weg ins Krankenhaus wäre.

Sofort bin ich ins Auto und nach W. ins Krankenhaus, dort sagte man mir nach einiger Zeit, das es nicht gut aussehe, er hätte Wiederbelebt werden müssen und würde nun nach M. in die Neurochirugie verlegt – per Hubschrauber.

Also irgendwie versucht, meine Eltern zu erreichen – damals gab es noch keine Handys für jedermann. Irgendwie hat jemand vom Verein sie erreichen können…

Mein Schwager hat mich dann nach M. gefahren, ich war dazu nicht in der Lage. Und dann habe ich Stunden im Flur gesessen oder nur ein paar Minuten, ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall kamen meine Eltern irgendwann und wir konnten zu meinem Bruder. Er lag auf der Neurochirurgischen Intensivstation des Krankenhauses. Mit allem versorgt was zum Weiterleben nötig war inkl. Beatmung.

Endlich sprach ein Arzt mit mir und ich erhielt die Diagnose geplatztes Hirnaneurysma – wo genau, weiß ich gar nicht mehr- nur das er massive Blutungen hatte und davon auszugehen sei, das er nicht mehr erwachen würde.

Sonntags sind meine Eltern, ich und mein Mann wieder ins Krankenhaus. Dort bewahrheitete sich die Diagnose. S. war klinisch tot, keine Hirnaktivitäten feststellbar.

Nie werde ich den Schrei meiner Mutter vergessen…..

Alles war erstarrt, die Welt musste doch stehen bleiben, meine Eltern haben ihr Kind verloren und ich meinen Bruder ……

Aber die Welt hat sich weitergedreht, an die Beerdigung habe ich nur schemenhafte Erinnerungen. Es sind dieses Jahr 19 Jahre vergangen, ich habe mehr Zeit ohne meinen Bruder verbracht als mit ihm Und trotzdem fehlt er mir immer wieder….es sind noch nicht mal irgenwelche Feiertage oder so, sondern Begebenheiten wie ein Fototermin mit meinen Cousins und Cousinen oder wenn mein Mann sich mit seinen Geschwistern uneins ist.

Meist denke ich gar nicht daran, aber manchmal genügt ein Wort oder ein Bild um an alles zu Denken, dann bin ich traurig und fühle ein riesiges Bedauern, das meine Mädchen ihren Onkel nie kennenlernen durften. Sie hätten viel Spaß mit ihm gehabt……

Mitbewohner

Unsere Luna – pechschwarz, nur drei weiße Haare auf der Brust, verschmust bis zum geht nicht mehr. Schläft am liebsten bei mir oder meiner kleinen Tochter im Bett.

Salem – Bruder von Luna, wobei sie nicht wirklich mehr was von ihm wissen will. Er ist der Liebling meiner großen Tochter. Ein ganz lieber verschmuster Kater, der gerne mit diesem kleinem Ungeheuer spielt:

Meilo, unser Zweithund, jetzt knapp vier Monate alt, ein Winzling – aber kackfrech. Für meinen Mann ist er zu klein, er liebt große Hunde wie unsere Lara:

Sie ist groß, aber lieb und geduldig – besonders mit allem was kleiner ist als sie 😉

Größenvergleich:

Berufsfindung

Gestern war ich mal wieder in der Orthopädischen Praxis. Dr. H., ein sehr junger Arzt, ich vermute mal, noch in der Facharztausbildung oder so, ist nicht mehr in der Praxis tätig. Also werde ich nun von Dr. S. betreut – ein guter Tausch. Dr. H. interessierte sich nicht für meinen Beruf oder irgendwelche anderen Belastungen….Dr. S. fragte erstmal nach meinem Beruf …..“Altenpflegerin? Nee, das geht ja gar nicht mehr mit ihrem Rücken, in dem Beruf werden sie nicht mehr arbeiten können. Machen sie sich mal mit dem Gedanken einer Umschulung vertraut.“

Er rennt damit bei mir ja offene Türen ein. Das ich nicht mehr in der Pflege arbeiten werde, ist mir schon seit langem klar – die Frage ist, was werde ich demnächst beruflich machen. Bleibe ich dem Gesundheitswesen treu? Gehe ich ins Management oder in die Leitung eines Seniorenheimes? Gehe ich in die Verwaltung? Unterricht wäre schon immer mein Traum gewesen – reicht dafür meine Fachwirtweiterbildung? Oder mache ich was ganz anderes? Will ich Vollzeit oder in Teilzeit arbeiten? Bin ich bereit nochmal unter Umständen mehrere Jahre zu lernen – habe ich doch gerade erst zwei Jahre Weiterbildung hinter mir?

Gegen den Reha-Bescheid lege ich Widerspruch ein, die Arztpraxis schreibt was passendes. Gerne würde ich erst die Reha machen, bevor ich mich Arbeitslos melde. Die Frage ist nur, wie lange das jetzt mit dem Widerspruch dauert…..

Nu ees ävver juut met Fastelovend

Vorgestern die Vorbereitungen am Prinzenwagen. Wir haben unzählige Strüßje gebunden, die dann am Sonntag geworfen werden. Dann ab in die Klamotten und los mit der Tanzgruppe zu zwei Wagenvorstellungen. Es war richtig schön, ich hatte gar nicht gedacht, das es mir soviel Spaß macht.

Gestern ging bei uns de Zooch. Viele Jecken bunt verkleidet, feierten bei uns im Dorf Karneval. Ich hab erstmal für unseren Heimatverein die Gruppen fotografiert – es waren viele tolle Gruppen dabei. Aber den Vogel abgeschossen haben wieder mal die Mädels von der Tanzgruppe – einen Elfenwagen mit Trollen und Elfen.

Meine Kleine fuhr ja auf dem Prinzenwagen mit – sie war soo stolz und hat mit Begeisterung Kamelle geworfen. Ich hab ja immer Angst, das meinen Mädels was passiert, wenn so viele Fremde und vor allem Besoffene unser Dorf bevölkern, da war sie oben auf dem Wagen sehr gut aufgehoben. Später war sie dann abwechseld bei mir im Wagen oder hat meinem Mann Gläser spülen geholfen.

Später dann Bon- Verkauf. Es war soooo kalt. Aber lustig. Je später der Abend wurde, umso undeutlicher wurde die Sprache von manchen Leuten. Auch das Überlegen, wieviele Bons es nun sein dürften, dauerten immer länger…obs am Alkoholpegel lag?? Auch die Diskussionen – warum 1 Bon = 1,30 € kostet wurden immer öfter geführt –  und nein, Mengenrabatt gebe ich auch nicht – ich verkaufe auch nur Bons, kein Wasser, kein Bier und keine Currywurst mit Fritten.

Gegen Mitternacht half auch kein Cappucchino mit Amaretto mehr gegen die Kälte, noch meinen Mann aus dem Bierpilz abgeholt und dann Zähneklappernd nach Hause. Da bekommt der Begriff „Eiszapfen“ doch wieder ne ganz andere Bedeutung…

Heute steht eigentlich nix mehr an, nur Aufräumen im Dorf. Danach werden wir uns auf der Couch einkuscheln.

Anruf von meinem Mann grad, ob ich noch in unsere Dorfkneipe komme – HelferErbsensuppenessen und nen Bierchen trinken……na, denn

Reha oder nicht?

Heute war der ersehente Umschlag der Rentenversicherung in der Post. Recht dünn war er – mir schwante schon nichts gutes. Und richtig die Reha ist abelehnt, weil sie gesundheitlich nicht erforderlich ist.

Sicher, nicht erforderlich….seit Ende Oktober habe ich Schmerzen, bin arbeitsunfähig. Nehme Schmerzmittel ohne Ende damit ich auch mal weiter als 200 m gehen kann, mache meine Übungen, gehe zu den 6 KG im Quartal. Aber es reicht eben nicht.

Dienstag habe ich wieder Termin beim Orthopäden, ich werde auf jeden Fall Widerspruch einlegen.

Och, nöööö

schon wieder Schnee angesagt und kalt.

Ich kann Kälte und Winter so gar nichts abgewinnen.

Winter bedeutet für mich:

  • Terrasse ist ein Holzlager
  • Ofen muss von Asche befreit werden
  • Holz reinholen
  • auf den Ofen aufpassen, damit er nicht ausgeht
  • Spaziergänge mit den Hunden im Dunkeln
  • Draußen sitzen unmöglich
  • dicke Jacken, lange Pullis
  • Heizölvorrat im Auge behalten
  • Erkältungen bei den Kindern
  • trockene, schuppige Haut bei mir
  • Auto enteisen vor jeder Fahrt

Als es jetzt ein paar Tage mal wieder etwas über null Grad waren, kamen direkt leichte Frühlingsgefühle auf. Aber es gibt schon Anzeichen für den Frühling, die Tiere fangen an ihr Winterfell zu verlieren. Die Kaninchen draußen und unsere Riesin. Draußen herrscht keine Stille mehr, die nur vom Krächzen der Krähen unterbrochen wurde. Es zwitschert überall, die Singvögel kommen langsam zurück. Auch an meinem Forsizien sind ganz langsame Veränderungen zu beobachten. Wir müssen nur noch ein bischen durchhalten…..;-)

Was bedeutet für euch der Winter, nach der wochenlangen Kälte? Habt ihr genug oder bitte noch mehr Schnee?

Schmerzen

Seit ein paar Tagen habe ich wieder mehr Schmerzen, gestern bin ich ca. 1,8 km gelaufen….die letzten 200 m waren die Hölle. Nur langsam und mit viel stehenbleiben zu bewältigen.

Ich hoffe so sehr, das die Reha bewilligt wird – denn mit den 6 Krankengymnastik komme ich nicht hin. Ich mache die Übungen jeden Tag, aber es reicht nicht. Ich kann mir schlecht selbst den Rücken durchkneten. Auch die Ferse schmerzt wieder – kein gutes Zeichen….

Grenzüberschreitung

Es gibt in meinem Leben einen Mensch, der überschreitet ständig meine Grenzen zur Privatsphäre. Es ist eine Person, die nicht in unserem Haushalt lebt, aber mit der ich immer sehr eng verbunden war. Klar – meine Mum.

Sie macht Dinge bei mir Zuhause, von denen ich weiß, das sie das bei ihrer Mum nie im Leben zugelassen hätte. Sie meint es gut, sie macht es gerne.

Aber ich fühle mich unzulänglich, als habe ich meine Kinder und meinen Haushalt nicht im Griff, wenn sie hier bei mir rumwuselt.

Doch was mache ich? Nichts, genau….ich sag nix, bloß keinen Streit, bei dem ich schon immer den kürzeren gezogen habe. Dabei ist meine Frustgrenze eh schon niedrig momentan.

Faules Fleisch muss weg …

oder so…

Murphy scheint bei mir eingezogen zu sein – gestern der Sturz, von dem mir heute die Rippen und Arme schmerzen – heute hat er wieder zugeschlagen.

Beim Süßkartoffel schneiden, für den genialen Süßkartoffelauflauf – das Messer groß und niegelnagelneu, gehärteter Stahl aus Japan. Die Kartoffel etwas wiederspenstig, ich gebe etwas mehr Druck und das Messer teilt die Kartoffel sauber in zwei Hälften und säbelt mir dabei in die Kuppen von Mittel- und kleinem Finger. Beim Mittelfinger ist die Blutung schnell gestillt, der Kleine hat was mehr abbekommen, es blutet wie S**. Nur ein Verband nimmt die rote Flüssigkeit noch auf.

So kann ich nicht kochen – also gibbet heute Pizza 😉

Aua

Vom Wohnzimmer aus können wir auf unsere ‚Terrasse und Garten betreten, letzteren über eine Stufe. Wenn Minihund mal muss, kurz angeleint und raus mit ihm an die Luft.

Unser Riesenhund kommt mit raus ohne Leine, denn Garten ist riesig aber gut zu überschauen. Doch die Riesin will nicht Pipi machen, draußen ist es zu nass, zu usselich und bei dem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür. Mini macht brav sein Geschäft, die Riesin dreht sich rum will wieder rein.

Und auf zwei Hunde achten, mit Mann reden und Füße sortieren geht nicht. Also lande ich sehr unsanft eine Stufe tiefer im Schnee auf der rechten Seite (Rechts ist eh meine Problemseite) – GsD im Schnee, drunter sind Steinplatten. Zu beklagen habe ich jetzt einen aufgeschürften Unterarm, irgendwie geprelllte Rippen und die rechte Bauchseite – genau auf die Narbe, so ein Mist. Die sollte nach einem Jahr eigentlich ja so fest sein, das da nichts passiert sein sollte, aber weh tut es trotzdem ganz schön. Mist blöder…..

Ges(t)ammeltes

  • Die Heizung läuft wieder normal – der alte Brenner ist wieder drin, alles ok.
  • Ofenrohr am Kaminofen musste dringlichst gereinigt werden, wir wurden immer müder, wenn der Ofen an war – lässt auf zuviel Kohlenmonoxid schließen
  • Tochter Groß hat Herzeleid, weil wir wirklich und wahrhaftig kein zusätzliches Tier, neben 4 Kaninchen, 1 Meerschweinchen, 2 Katzen und 2 Hunden, haben wollen. Keinen Hamster mehr und auch die Kaninchendamen werden nicht mehr gedeckt. Die Pflege ihren Ninchen überfordert sie einfach, neben Schule, Freunden und festem Freund.
  • ich muss zum Frisör – der Fluch der schweren und vielen Haare schlägt wieder zu
  • Tochter Klein hat Verlustängste – dem Opa ging es ja nicht so gut, ich werde (hoffentlich) in Reha gehen, finanzielle Ärgernisse- alles bekommt sie mit und kann es noch nicht wirklich verarbeiten. Ein paar Tage extra Mamaeinheiten haben aber wieder ein Lächeln in ihr Gesicht gezaubert
  • Meine Große wird erwachsen, habe ich festgestellt. Ich muss morgen das Pillenrezept einlösen…..
  • ER und ich brauchen mal wieder Zeit zu zweit und das Wochenende in Stade ist noch lange hin
  • Ich bekomme pro Quartal genau 6 x Krankengymnastik durch den Orthopäden – meine Hausärztin verordnet mir keine, ihr Budget ist schon erschöpft und es wäre Aufgabe des Orthopäden – ja wunderbar, Gymnastik mache ich Zuhause, aber die Kontrolle und die Massage fehlen mir.
  • Der Rücken muckt mal mehr und mal weniger, aber die Gehstrecke ist erheblich weiter geworden, bin mittlerweile auf 1,5 km an guten Tagen – Berghoch und langsam. An schlechteren Tagen kann ich kaum vor die Tür gehen
  • zurzeit lese ich: Die Tochter der Wanderhure. Und wie immer bei Fr. Lorentz beginnt es laaaaaaaannngsam.
  • Ein Halbtagsjob würde mir/uns nach meiner Reha reichen
  • Mein ehemaliger Arbeitgeber war anscheinend irritiert, das ich keine Kündigungsschutzklage eingereicht habe. Aber es ist es mir nicht wert
  • Heute vor einem Jahr bin ich so gerade mit dem Leben davon gekommen…es sollte nur ne harmlose Gallenop sein…

Temperaturkontrolle

Ein Wasserbett ist wunderbar. Es wärmt den verspannten Rücken, entspannt die Nackenmuskulatur. Günstige Liegeposition auch für Hohlkreuz oder  Spondylolisthese geplagte Menschen. Schön ist es auch, in ein warmes Bett zu steigen, besonders bei den eisigen Temperaturen. Die Temperatur lässt sich von + 26° Grad  bis + 38° Grad stufenlo,s an einem Regler der auf dem Boden am Kopfende liegt, einstellen.

Und das ist der Knackpunkt – der Drehknopf ist ein glattes, leicht zu drehendes Ding, der die eingestellte Temperatur ändert, wenn Minihund und Kamikatzen rund um unser Bett fangen spielen. Die Viecher laufen drüber und der Regler verschiebt sich in der Temperatur nach oben – besonders schön im Hochsommer *schwitz* oder wie jetzt nach unten. Da das Wasserbett aber langsam abkühlt, merke ich das nicht sofort. Ich hab mich nur gewundert, warum ich so blöde Kopf- und Nackenschmerzen hab.

Erstmal auf meinen Blutdruck geschoben, der irgendwie ein paar Tage höher als üblich war – so um die 150 – 160/90. Nicht bedrohlich, aber ich hab mich unwohl gefühlt – nach Telefonat mit meiner Ärztin nehme ich jetzt erstmal 7,5 mg Bisoprolol statt 5 mg und siehe da Blutdruck wieder um 120/80 teilweise sogar weniger, da es zur Zeit mit dem Laufen besser wird und ich versuche mindestens jeden 2.Tag spazieren zugehen. Jeden Tag macht der Rücken noch nicht mit.

Trotzdem weiter Kopfschmerzen, nicht weltbewegend, aber so ein fieses Gefühl in Nacken und Kopf. Gestern abend hatte ich dann den Geistesblitz – Temperaturkontrolle, nicht bei mir – sondern bei meinem Bett. Und 28°Grad sind mir zuwenig, Regler wieder auf die üblichen 32 ° Grad hochgestellt und siehe da- heute geht es mir blendend, keine Schmerzen mehr in Kopf und Nacken.

Den Regler werd ich gleich noch auf seiner Einstellung mit Klebeband festkleben – denn es ist abzusehen, wann Minihund wieder die Kamikatzen jagdt.