Auf halber Strecke zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke

Die Nacht ist vorbei….

Kind fühlt sich etwas besser. Hat zwar noch Schmerzen, nimmt aber wieder mit Interesse ihre Umwelt wahr. Halsschmerzen sind doch was wiederliches.

Wenn eines meiner Kinder krank ist, kann ich nicht gut schlafen. Laufend hänge ich mit einem Ohr beim Kind und bin bei jedem Mucks hellwach. Bei der Großen ist es nicht mehr so arg, aber sie ist ja auch schon 15.

Hier hat es gestern abend geschneit wie blöd und nun regnet es wie aus Kübeln…aber die Wanderer vom örtlichen Heimatverein sind zu ihrer Winterwanderung aufgebrochen. Da mein Mann zum Vorstand dieses Haufen Vereins gehört, ist er ebenfalls unterwegs, um die hungrigen Wanderer nachher mit gegrillten Würstchen (wir grillen bei jeder Jahreszeit) und Glühwein – irgendwo im Wald-  zu versorgen.

Und ich? Ich bin genervt….Die letzten Nächte waren unruhig – wegen der Kleinen oder der Hund hat rumgesponnen oder ich hatte Schmerzen – und bei unzureichendem Schlaf bin ich gereizt bis zum geht nicht mehr. Und jeden Tag hier die gleiche Tretmühle – genannt Haushalt. Ich habe kein Problem damit, das ich, wenn ich durch Krankheit Zuhause bin, alles hier allein wuppe – schwere Dinge wie Holz reinholen oder Wäsche in den Keller bringen oder hochholen usw. ausgenommen – ich mache es sogar ganz gerne.

ABER was ich nicht ab kann ist Ignoranz: Ich wische derzeit fast jeden Tag durch die Wohnung (ok, außer Donnerstags), denn nasse Hunde/Katzenpfoten und Schuhe hinterlassen unschöne Dreckflecken auf Fliesen und Parkett.

Suppe mit viel Arbeit frisch gekocht – ohne Hilfe von Mister Maggie und Frau Knorr- wird Abends, nachdem sich der Herr des Hauses eine Spätmahlzeit gegönnt hat, offen stehen gelassen. Die oberste Schicht ist eingetrocknet, es sieht nicht mehr appetitlich aus und die Katzen werden auch mal geschaut haben, was das ist. Also anstatt das Gericht evtl. noch einzufrieren oder vielleicht am nächsten Tag noch zu essen, muss ich es wegschmeissen. Socken – einer wird im Wohnzimmer ausgezogen (damit der Psoriarisgequälte Fuß gecremt werden kann) der andere im Schlafzimmer vor dem Bett. Das Sockenpaar ist getrennt und findet nur wieder zueinander, wenn ich am nächsten Tag beide aufsammle und in die Wäschetonne schmeiße.

Es sind wirklich nur Kleinigkeiten, aber es geht mir manchmal so auf den Zeiger.Vorallem wenn es mir selber schlecht geht, denn irgendwie ist alles im Rücken in Unruhe, zu den Schmerzen im Ledenwirbel (die ich ja mittlerweile gewohnt bin) gesellen sich Verspannungen im Nacken/Schulterbereich verbunden mit Schwindel und Kopfschmerzen.

Genug ausgemeckert – der Glühwein für die Wanderer ist heiß, es riecht in der ganzen Wohnung wie auf dem Weihnachtsmarkt.

Ich werd mal wieder aufräumen, die Kleine versorgen, mit meinem Minihund Gassi gehen und hoffentlich meine Übungen für den Rücken machen…

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